Viktor Kalabis
Streichquartett Nr. 6 op. 68
Zum Andenken an Bohuslav Martinu
Viktor Kalabis
Streichquartett Nr. 6 op. 68
Zum Andenken an Bohuslav Martinu
- Besetzung Streichquartett (2 Violinen, Viola und Cello)
- Komponist Viktor Kalabis
- Ausgabe Noten
- Verlag Bärenreiter Praha
- Bestell-Nr. BAH7727
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Beschreibung:
Die Kammermusik hat dem Wesen von Viktor Kalabis (1923–2006), eines der bedeutendsten Komponisten der tschechischen Musik des 20. Jahrhunderts, voll entsprochen. Er hat sich ihr sein ganzes Leben lang gewidmet und Kompositionen für verschiedene Soloinstrumente und Instrumentalbesetzungen geschrieben. Mit seinen sieben Streichquartetten, von denen jedes die tiefe Gedankenwelt und die intime Botschaft des Autors repräsentiert, hat er in diesem Genre seinen Höhepunkt erreicht.
Das Streichquartett Nr. 6 op. 68 wurde im Jahre 1988 vollendet. Es ist zum Gedächtnis an Bohuslav Martinu gewidmet, den Kalabis sein ganzes Leben lang verehrt hat. Er schreibt von seinem Werk: "Im Quartett zitiere ich nichts aus Martinus Werk und passe mich seinem Stil auch in keiner Weise an. Es war vielmehr die Sonnigkeit, die Echtheit und Reinheit seines menschlichen und künstlerischen Ausdrucks, der mich am meisten inspirierte."
Das Quartett zeigt die klassische Aufteilung der Sätze schnell – langsam – schnell. Gleich im ersten Satz spart Kalabis nicht an Klangschärfe, es herrscht ein dramatischer Ausdruck mit einem kontrastierenden, ruhigeren Zentrum. Der zweite Satz könnte mit etwas Freiheit als Trauermeditation verstanden werden, der dritte Satz ist wiederum energisch, Freude und Spontaneität überwiegen.
Die vorliegende Ausgabe ist eine Reedition der Erstausgabe aus dem Jahre 1995.
Das Streichquartett Nr. 6 op. 68 wurde im Jahre 1988 vollendet. Es ist zum Gedächtnis an Bohuslav Martinu gewidmet, den Kalabis sein ganzes Leben lang verehrt hat. Er schreibt von seinem Werk: "Im Quartett zitiere ich nichts aus Martinus Werk und passe mich seinem Stil auch in keiner Weise an. Es war vielmehr die Sonnigkeit, die Echtheit und Reinheit seines menschlichen und künstlerischen Ausdrucks, der mich am meisten inspirierte."
Das Quartett zeigt die klassische Aufteilung der Sätze schnell – langsam – schnell. Gleich im ersten Satz spart Kalabis nicht an Klangschärfe, es herrscht ein dramatischer Ausdruck mit einem kontrastierenden, ruhigeren Zentrum. Der zweite Satz könnte mit etwas Freiheit als Trauermeditation verstanden werden, der dritte Satz ist wiederum energisch, Freude und Spontaneität überwiegen.
Die vorliegende Ausgabe ist eine Reedition der Erstausgabe aus dem Jahre 1995.