Streichquartett c-moll
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Charles Gounod
Streichquartett c-moll

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Beschreibung:

  • Tonart: c-Moll
  • Genre: Klassik
Das Kammermusikschaffen von Charles Gounod (1818-1893) ist von der Musikwissenschaft bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Bekannt ist lediglich die 'Petite Symphonie' für 9 Bläser (1885) und das als '3. Streichquartett' posthum veröffentlichte Werk in a-Moll (seinem Enkel Charles de Lassus gewidmet). Das hier erstmals gedruckte 'Petit Quatuor' in c-moll stellt daher eine interessante Bereicherung der französischen Kammermusik dar. Das eigenhändig geschriebene und nach jedem Satz signierte Manuskript wurde 1980 bei einer Autographen-Auktion in Marburg angeboten und ist seither im Besitz der 'Library of Congress' in Washington. Jeder der vier Sätze ist einem der vier Spieler gewidmet, die die Uraufführung des Werkes veranstaltet haben (Armigand, Turban, Mas und Jaquard). Das 'Petit Quatuor' dürfte, wie die beiden anderen Kammermusik Werke Gounods, in der Spätphase des Komponisten zusammen mit dem '3. Streichquartett' entstanden sein. Darauf deuten die thematischen Verwandtschaften zwischen beiden Quartetten hin. Die Bezeichnung '3. Streichquartett' lässt im übrigen vermuten, dass neben dem 'Petit Quatuor' noch ein weiteres Streichquartett von Charles Gounod existiert. Der Quartettstil ist bei den beiden nun bekannten Quartetten sehr ähnlich: klar, locker und kontrapunktisch durchgebildet. Das Stück lässt sich flüssig musizieren und weist Gounod als satztechnisch versierten Quartettkomponisten aus. Formal besonders originell ist in diesem Quartett das Scherzo mit seinen zwei Trios und die an Mendelssohns op. 13 gemahnende Verklammerung des Schlusssatzes mit dem Adagio des 1. Satzes. R Kleinknecht