String Quartet in C Major op. 58
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Dora Pejačević
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Dora Pejačević
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Beschreibung:

  • Sprache: Kroatisch Englisch Deutsch
  • Erschienen: 01.01.2009
  • Dauer: 35:00
  • Tonart: C-Dur
  • Opus: 58
  • ISMN: 9790706701356
  • EAN: 9790706701356
Dora Pejačević (1885 - 1923) ist eine der talentiertesten Komponistinnen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Sie studierte am Kroatischen Musikinstitut in Zagreb, dann kurz in Dresden bei Sherwood und in München bei Courvoisier. Die meiste Zeit war sie jedoch Autodidaktin und entwickelte ihre musikalischen Talente durch den Kontakt mit anderen Künstlern und Intellektuellen, wie etwa Karl Kraus. Ihr Stammsitz war Našice (bei Osijek), aber sie unternahm auch zahlreiche Reisen nach Budapest, München, Prag und Wien. Nach 1921 lebte sie hauptsächlich in München. Ihre Werke wurden am häufigsten außerhalb Kroatiens aufgeführt; ein Teil ihrer Symphonie wurde beispielsweise in Wien uraufgeführt (25. Januar 1918) und das gesamte Werk später in Dresden. Ihr spätromantisches Idiom, angereichert mit impressionistischen Harmonien und üppigen Orchesterfarben, entwickelte sich in dem Maße, wie sie sich von den Manierismen und Konventionen des Salons zu lösen suchte... Nach dem verschollenen Streichquartett in F-Dur aus dem Jahr 1911 versuchte sich Dora Pejačević nur noch einmal an dieser strengsten und anspruchsvollsten Kammermusikform: im Streichquartett in C-Dur (1922), ihrem letzten großen vollendeten Werk. Sie erlebte nicht mehr, dass es öffentlich aufgeführt wurde. Dieses reifste der Kammermusikwerke von Dora PejaËeviÊ zeichnet sich durch einen gepflegten Quartettstil und die Originalität der Ideen und formalen Lösungen aus. Die dichte, polyphone Textur, die satte Klangfülle und die völlige Unabhängigkeit aller vier Stimmen erreichen das Niveau des Kammerquartettstils, der nach Beethoven das Ideal war. Jegliche Rhetorik wird in diesem Werk abgelehnt, und es gibt keine Anzeichen für wirkungsvolle Satzabschlüsse. In dieser Hinsicht ist der letzte Satz des Quartetts besonders charakteristisch. Der Verzicht auf das übliche belebte und entspannte Finale steht hier symbolisch für den Endpunkt einer schöpferischen Entwicklung, die kontinuierlich zu einer Intensivierung des Ausdrucks und der Introspektion geführt hat. Das letzte vollendete Werk von Dora Pejačević endet im Stil des Abschieds von der schöpferischen Phase, indem es in der feierlichen und ernsten Äußerung des reinen C-Dur-Akkords zur Ruhe kommt, der wie eine Erleuchtung nach all der Spannung und Unruhe wirkt... (Koraljka Kos)