Trio Nr. 1 op. 38
für Viola, Violoncello und Kontrabass
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Bernhard Romberg
Trio Nr. 1 op. 38
für Viola, Violoncello und Kontrabass

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Beschreibung:

  • Opus: 38
  • Genre: Klassik
Bernhard Romberg wurde am 11. November 1767 als Sohn des seinerzeit geschätzten Fagottisten Anton Romberg im oldenburgischen Dinklage nahe Quakenbrück geboren. Offenkundig zeigte er bereits in frühen Jahren eine hohe Fertigkeit im Violoncellospiel, denn bereits als 17jähriger unternahm er zusammen mit seinem gleichaltrigen Vetter Andreas eine erste Kunstreise, die beide bis nach Paris führte. Nach seiner Rückkehr vervollständigte er sein Können, während er gleichzeitig im Orchester zu Münster mitwirkte. Dort wurde 1790 auf ihn der Kurfürst Maximilian Franz zu Köln aufmerksam, der ihn und seinen Vetter für seine Hofkapelle in Bonn verpflichtete. Dieses Engagement, das ihm die Bekanntschaft mit Beethoven brachte, der dort selbst als Organist und Bratschist angestellt war, wurde durch die Auflösung des kurkölnischen Staats 1794 beendet, so dass die beiden Rombergs noch in demselben Jahr nach Hamburg überwechselten. Drei Jahre später sind sie auf Konzertreise nach Italien; auf dem Rückwege nach Hamburg konzertieren sie mit Haydns Unterstützung zusammen mit Beethoven in Wien. Es folgen bald neue Reisen nach England, Portugal und Spanien; nach einem erfolgreichen Auftritt in Paris nimmt 1801 Bernhard Romberg die Berufung als Lehrer an das dortige Conservatoire an, während sein Vetter nach Hamburg zurückkehrt. Sesshaftigkeit kennzeichnet jedoch auch jetzt nicht den weiteren Lebensweg: Schon zwei Jahre später wandte er sich nach Berlin, wo er 1805 Solocellist der dortigen Hofkapelle wird. 1810 unternahm er eine ausgedehnte erste Reise durch Schlesien, Polen und Russland, wo er in St. Petersburg Ferdinand Ries kennenlernte, um mit ihm über Stockholm und Kopenhagen gemeinsam konzertierend nach Hamburg zurückzukehren. Auch sein weiterer Lebensweg ist gekennzeichnet durch manchen Wechsel zwischen Verpflichtung und freier Reisetätigkeit bis in das hohe Alter. Er starb am 13. August 1841. Überall, wo Romberg sich hören liess, erregte sein vollendetes Spiel großen Enthusiasmus. Er spielte als einer der ersten Virtuosen stets auswendig, und alles mit Anmut und Klarheit. Als Zeugnisse seiner hochentwickelten Technik sind uns seine Kompositionen geblieben, die noch heute grösste Bedeutung für den Unterricht haben. Wenn manche darüberhinaus durch ihre seltene Besetzung, wie das hier vorgelegte Trio, das der Sammlung ' Trois Trios d'une difficulté progressive pour le violoncelle avec viola et basse' entnommen ist, Bedeutung gewinnen, ist der Wunsch nach ihrer Wiederentdeckung verständlich, dem die Schallplatte bereits Rechnung trägt. Auch der Verlag kommt diesem Wunsch durch Neuausgabe des 1826 in Leipzig durch das Bureau de Musique de C. R Peters erstmalig veröffentlichten Werkes gerne nach.