Walzer op. 73
für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass
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Friedrich Kiel
Walzer op. 73
für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass

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Beschreibung:

  • Opus: 73
F r i e d r i c h K i e 1 wurde am 8.10.1821 in Puderbach/Laasphe im Wittgensteiner Land als Sohn eines Dorfschullehrers geboren. Nachdem er den ersten Unterricht von seinem Vater erhalten hatte, erweckte er bereits in frühen Jahren die Aufmerksamkeit des Fürsten Wittgenstein-Berleburg, der für seine weitere Ausbildung sorgte und ihm auch ein Stipendium zur Ausbildung bei Siegfried Dehn in Berlin verschaffte. Nach Abschluss seiner Studien als Pianist und Komponist wurde er 1865 Mitglied der Akademie der Künste. 1866 folgte er einem Ruf als Kompositionslehrer am Sternschen Konservatorium und wurde 1868 zum Professor ernannt. Ab 1870 lehrte Kiel an der neugegründeten Hochschule für Musik und starb am 13.9.1885 in Berlin. Kiel, der in unserem Jahrhundert zeitweise nur als Epigone der Klassiker galt und infolgedessen zu Unrecht in Vergessenheit geriet, war zu seiner Zeit ein sehr geschätzter Komponist, wie zahlreiche Urteile seiner Zeitgenossen (u. a. Brahms) bezeugen. Hans v. Bülow schrieb über ihn'... alles, was dieser Komponist der Öffentlichkeit übergeben hat, ist nur geeignet, ihm Hochachtung und Sympathie zu erweisen. Er hat vollen Anspruch darauf, von vornherein mit dem einem Meister geziemenden Respekt behandelt zu werden. Kiel hat mit Arbeiten debütiert, die eine solche Reife des Geistes offenbaren, dass die Unbekanntschaft mit demselben nur einem Dilettanten zu verzeihen ist.' Im Gegensatz zu vielen anderen Komponisten seiner Zeit war Kiel ein hervorragender Kontrapunktiker. Sein Schaffen umfasst eine Anzahl großer Chorwerke, ein Klavierkonzert, Streichquartette, Klavierquartette, Quintette, Klaviertrios (von denen Wilhelm Altmann schreibt, dass sie 'den Freunden der Hausmusik gar nicht genug empfohlen werden können'), Sonaten in verschiedenen Besetzungen und Klaviermusik zu zwei und vier Händen. Zum Gedenken an den 100. Todestag von Friedrich Kiel wurden die Walzer op. 73 in der Fassung für Streichquartett bereits unter der Verlags-Nr. 104 a veröffentlicht. Zusätzlich erscheint nun die Partiturausgabe für Streichorchester, die den originalen Satz des Streichquartett mit einer hinzugefügten Kontrabassstimme wiedergibt. Diese von der Cellostimme für den Kontrabass instrumentengerecht abgeleitete Stimme ergänzt so das Werk zum praxisnahen Streichorchestersatz. Der Verlag glaubt, dass diese Ausgabe dem so oft geäusserten Wunsch nach Literatur für Streichorchester entgegenkommt. Der Partitur liegt ein Stimmensatz mit je einer Streicherstimme bei. Ergänzungsstimmen sind einzeln lieferbar. Der Verlag