Richard Strauss
Werke für ein Streichinstrument und Klavier
(Sonate für Violoncello und Klavier op. 6, 1. und 2. Fassung / Sonate für Violine und Klavier op. 18 / Fünfstimmige Fuge für Violine und Klavier TrV 91/3 / Allegretto für Violine und Klavier TrV 295)
Richard Strauss
Werke für ein Streichinstrument und Klavier
(Sonate für Violoncello und Klavier op. 6, 1. und 2. Fassung / Sonate für Violine und Klavier op. 18 / Fünfstimmige Fuge für Violine und Klavier TrV 91/3 / Allegretto für Violine und Klavier TrV 295)
- Besetzung 1 Streicher und Klavier
- Komponist Richard Strauss
- Herausgeber Florence Eller, Stefan Schenk, Andreas Pernpeintner
- Ausgabe Partitur
- Verlag Schott Musik
- Bestell-Nr. RSW604
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Beschreibung:
In die Welt eines frühen Musikerlebens und Musikschaffens führt uns der vorliegende Editionsband der Kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss. Herausgegeben sind dabei die Kammermusik-Kompositionen für Streichinstrument und Klavier (Violine/Klavier oder Violoncello/Klavier) des fünfzehn bis dreiundzwanzigjährigen Musikers, ergänzt und kontrastiert durch eine ganz kurze Handgelenksübung, ein Allegretto des vierundachtzigjährigen, nach seinem eigentlichen Lebenswerk nun wieder auf »freie« Instrumentalmusik zurückgreifenden Strauss. Ein in der Ausgabe nur als Faksimile wiedergegebenes, zudem fragmentarisches Moderato zeigt einen noch ganz kindlichen Satzversuch des Neunjährigen, immerhin schon als Duo von Violine und Klavier angelegt, und eine fünfstimmige Fuge (1880) gibt einen Einblick in die kontrapunktischen Ambitionen des jungen Musikers, ist aber wohl auch für eine Aufführung, wiederum mit Violine und Klavier, gedacht. Tragende Pfeiler und Höhepunkt des Bandes sind dank ihrer Werkhaftigkeit die Klavier/Violoncello-Sonate (op. 6) in zwei Fassungen - die Urfassung bisher ungedruckt - und die Violine/Klavier-Sonate (op. 18), die als ein »Nachzügler« in eine eigentlich schon anders determinierte Schaffensperiode hineinragt. Diese beiden Werke haben es auch von Anfang an bis heute geschafft, sich im bevorzugten Repertoire des Konzertlebens zu behaupten. Neben der praktischen Bedeutung einer jetzt kritisch gesicherten und ergänzten Notengrundlage für Aufführungen ist der Band ebenso geeignet und willkommen als Einladung zu einem allgemeinen Nachdenken über die frühe Schaffenszeit eines jungen, schon sehr bald durch seine Tondichtungen Furore machenden Komponisten.
- Aus dem Geleitwort von Reinhold Schlötterer
- Aus dem Geleitwort von Reinhold Schlötterer