Zyklen für Streichquartett (2008/2009)
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Helmut Schmidinger
Zyklen für Streichquartett (2008/2009)

Helmut Schmidinger
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Beschreibung:

  • Seiten: 39
  • Erschienen: 13.02.2014
  • ISMN: 9790012198918
'ZYKLEN, dem Mozarteum Quartett Salzburg in langjähriger Verbundenheit gewidmet, ist ein Auftragswerk der Stadt Augsburg anlässlich des 58. Deutschen Mozartfests. Ausgangspunkt und Veranstalterwunsch für die Programmwahl des Abends war es, Mozart in Kombination mit Salzburg zu präsentieren, wie dies im Rahmen weiterer Konzerte des Mozartfests mit den Mozartstädten Prag und Wien der Fall war.
Diese Voraussetzungen und meine persönliche Vorgabe, von allem Zitathaften Abstand zu halten, haben mich dazu inspiriert, das Streichquartettschaffen Mozarts in seiner zyklischen Anlage näher auf 'Inspirationsquellen' zu untersuchen und somit ergab sich bei genauerer Betrachtung der Titel ZYKLEN wie von selbst: Die fünf Sätze des Werkes verdanken ihre Materialauswahl dem Umstand, dass Mozarts Quartette in der Regel aus Sechserzyklen bestehen (KV 155-160, 168-173 bzw. 387-465), den Anfang und das Ende seines Quartettschaffens aber jeweils Einzelwerke markieren (KV 80 bzw. 499, 575, 589-590).
Der Zentralton von ZYKLEN (G) ist die Tonart des 'Eröffnungswerkes' KV 80, das konstitutive Intervall der Tonartenfolge des ersten Sechserzyklus' (KV 155-160) die Quinte, des zweiten (KV 168-173) die Terz. Im dritten (KV 387-465) überraschen unter anderem ein Tritonus und das scheinbar bewusste Bemühen Mozarts um die Vermeidung eines typischen Intervalls in der Tonartenabfolge, zumindest in der endgültigen, wenn auch nicht in der chronologischen Reihenfolge. Bei den vier letzten Mozart-Quartetten fällt die Tonartenwiederholung zwischen den ersten beiden besonders auf.
Das Spiel mit Intervallen ist nicht neu, aber wenn der Zuhörer danach eine neue Sicht- bzw. Hörweise auf Mozarts Streichquartette gewonnen hat, hat ZYKLEN sein Ziel erreicht und wird dem Anspruch von 'Neuer Musik' aus meiner Sicht gerecht.'
Helmut Schmidinger