2 Sonaten op. 7
für zwei Violoncelli
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Joseph Leopold von Eybler
2 Sonaten op. 7
für zwei Violoncelli

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Beschreibung:

  • Genre: Klassik
Die Neuherausgabe der beiden vorliegenden Duos für zwei Violoncelli von Joseph Eybler findet ihre Begründung und Rechtfertigung einerseits in der Seltenheit solcher Besetzung, andererseits in ihrem musikalischen Gehalt. Joseph Eybler, geboren am 8. Februar 1765 in Schwechat bei Wien, gestorben am 24. Juli 1846 in Wien, war Schüler Albrechtsbergers und Freund von Haydn und Mozart; bis 1833 stand er an der Spitze der Wiener Hofkapelle. Neben zahlreichen Kirchenkompositionen schrieb er Instrumentalwerke, Lieder, eine Oper, zwei Oratorien und anderes mehr, die ihn als gediegenen Komponisten ausweisen. Wie viele andere im Schatten unserer großen Meister geriet er leider in Vergessenheit. Von seinen Instrumentalkompositionen sind zwei Sonaten für 2 Violoncelli überliefert, die glücklicherweise im Autograph und in einer zeitgenössischen Erstausgabe vorliegen. 1. Sonate 2da a due Violoncelli in Stylo parlante Di Giuseppe Eybler m. p. 800, und 2. Sonata 3za a due Violoncelli in Stylo fugato, C. di Giuesppe Eybler m. p. 800. Das Autograph von 1. befindet sich im Musikarchiv des Stiftes Seitenstetten, N. Ö., mit der Numerierung in Rötelstift '110', das von 2, in der Stadtbibliothek Wien (M. H. 6263/c) mit Rötelstift '109'. Die Annahme, dass eine Sonate 1ma in gleicher Besetzung existiert habe, erwies sich als irreführend, diese Sonate ist sicherlich anders besetzt. Schon drei Jahre später erschienen diese beiden Stücke (laut Wiener Zeitung Nr. 46 vom 8. Juni 1803) als 'Deux Sonates pour deux Violoncelles composees par Joseph Eybler, Oeuvre 7' mit der Pl.-Nr. 208. Ein Exemplar dieser seltenen Ausgabe fand sich im Stift Seitenstetten; ihm und der Wiener Stadtbibliothek sind wir für die Erlaubnis zur Drucklegung verpflichtet. Vorliegende Revision stützt sich auf die vorhandenen Autographe und die Erstausgabe, welche sicherlich nach jenen Vorlagen erstellt wurde und als korrekt zu werten ist. Für die Revision ergaben sich daher keine nennenswerten Schwierigkeiten; mit der Glättung geringfügiger Unebenheiten und der Übertragung in die heute gebräuchliche Notation konnte das Auslangen gefunden werden. Dr. Alexander Weinmann