Duo C-dur (Hob. XII:4) für 2 Violoncelli
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Joseph Haydn
Duo C-dur (Hob. XII:4) für 2 Violoncelli

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Beschreibung:

  • Tonart: C-Dur
  • Genre: Klassik
Das Baryton war das Lieblingsinstrument des Fürsten Nikolaus Esterhazy, des Brotherrn Joseph Haydns. Es handelt sich hier um ein transponierendes Instrument, welches gemäss alter Tradition Violinschlüssel notiert eine Oktave tiefer klingt. Man hält das Baryton wie das Cello zwischen den Knieen und spielt mit dem Bogen auf 6 - 7 Saiten in der Stimmung H', E, A, d, g, h, e', welche wie gewöhnlich über den Steg und das Griffbrett laufen. Neben diesen gibt es noch eine Anzahl von sogenannten Resonanzsaiten (bei Haydn 9) unterhalb des Griffbrettes. Diese Resonanzsaiten schwingen w bei der Viola d'amore mit und verleihen dem Instrument einen hellen, nahezu metallischen Klang. 1 der Hals des Instrumentes nach unten offen ist, können die Resonanzsaiten mit dem Daumen der linken Hand während des Spiels gezupft werden. Ihre Stimmung besteht bei Haydn aus den Tönen A, d, e, fis g, a, h, cis', d'. Diese Töne wurden mit Ziffern ( 1 - 9) unter dem Notentext angegeben. Klanglich kommt das Baryton wohl der Viola da Gamba am nächsten. Joseph Haydn hat für den Fürsten Esterhazy mehr als 160 Barytonstücke in verschiedenen Besetzung komponiert. Von diesen dürfte ungefähr ein Zehntel verloren gegangen sein. Der grösste Teil der erhaltenen Kompositionen besteht aus Trios für Baryton, Viola und Cello ( 123 ), doch existieren ausser ihnen Werke für kleinere und grössere Besetzungen, teilweise auch mit Bläsern. Keine der Barytonkompositionen Joseph Haydns ist in der Originalfassung bei seinen Lebzeiten im Druck erschienen. Die frühesten dieser Kompositionen stammen aus dem Jahre 1762. Vom Jahre 1775 ab hat Haydn nichts mehr für das Baryton geschrieben. Vielleicht hatte der Fürst damals das Interesse an dem Instrument verloren. Das Baryton ist aus dem heutigen Spielgebrauch so gut wie verschwunden. Um die zum überwiegenden Teil noch ungehobenen Schätze der Haydnschen Barytonmusik Musikern und Musikliebhabern zugänglich zu machen, müssen sie auf andere im modernen Musikleben gebräuchliche Instrumente übertragen werden. Hierfür eignen sich am besten die Bratsche, die Viola da Gamba und das Cello. Das Duett für zwei Barytons ( Hob. XII : 4) erscheint hier bearbeitet für zwei Celli. Mit Rücksicht a die Spielbarkeit der im Original vorgeschriebenen Doppelgriffe musste dieses nach D-dur transponiert werden. Haydn hat selbst eine Anzahl seiner Barytonstücke für andere Instrumente bearbeitet und sie im Zusammenhang damit in andere Tonarten transponiert. Da das Zupfen von Resonanzsaiten nur a dem Baryton möglich ist und ein pizzicato nur ein dürftiger Ersatz für den Klang der gezupften Resonanzsaite ist, schlägt der Herausgeber vor, durchwegs arco zu spielen. Um anderslautenden Wünschen entgegenzukommen, wurden die in Frage kommenden Töne mit pizzicato ad libitum bezeichnet. Die bei Haydn nur spärlich vorkommenden Phrasierungsbögen und Vortragsbezeichnungen sind vom Herausgeber ergänzt worden. Fingersätze und Bogenstriche wurden hinzugefügt und stellen lediglich Vorschläge dar, welche den Spieler zu nichts verpflichten. Das Zeichen + unter einer Note bedeutet pizzicato a libitum mit der linken Hand. Abschliessend ist nur noch der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass dieses kaum bekannte, kleine Werk aus dem vielseitigen Schaffen Joseph Haydns eine willkommene Bereicherung für das Musizieren im Heim, in der Schule und im Konzertsaal bedeuten kann. Heinz Freudenthal