Adam Walaciński
Fantasia sopra Ave Maris Stella
Adam Walaciński
Fantasia sopra Ave Maris Stella
- Besetzung Cello
- Komponist Adam Walaciński
- Ausgabe Noten
- Verlag PWM Edition
- Bestell-Nr. PWM12496
Beschreibung:
Als Adam Walaciński mit der Arbeit an dieser Komposition begann, wusste er, dass die Uraufführung in der Krakauer Marienkirche vor dem Veit-Stoss-Altar geplant war, was den Komponisten dazu veranlasste, den im Mittelalter weit verbreiteten Marienhymnus Ave Maris Stella zu verwenden. Das Quasi-Zitat aus dem Hymnus, das in der Einleitung erscheint, bestimmt sowohl die Mittel als auch den Ausdrucksaspekt dieser Miniatur und leitet die Entwicklung des Werkes ein. Dem Motto folgend, das ferne Echo des Liedes hörend, schmiedet Walaciński eine neomodale Klangwelt, die sich an der Note d orientiert (mit der das Werk beginnt und endet). Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine strenge oder feste Ordnung. Chromatik taucht (wenn auch in begrenztem Umfang) auf, und über kurze Abschnitte wird die Dominanz von d zugunsten von g und c gebrochen. Die Cellostimme - fast ausschließlich monophon geführt, mit nur sporadischen Doppelgriffen - wird von kurzen intervallischen Schritten beherrscht, unter denen die häufige Verwendung einer kleinen Terz auffällt, die dem Werk eine spezifische Färbung verleiht. Der Bezug zum Plainsong bestimmt auch die Behandlung des agogisch-rhythmischen Bereichs mit seinen häufigen Tempowechseln und dem Wechsel von metrischen und ametrischen Abschnitten. Das Werk ist vom Ausdruck her recht einheitlich, so dass besonders der mit "Quasi una litania" bezeichnete Abschnitt auffällt, in dem ein erhöhter Ausdruck mit einer dem Interpreten gegebenen Interpretationsfreiheit kombiniert wird.
- Ewa Czachorowska-Zygor, übersetzt von John Comber.
Softcover.
- Ewa Czachorowska-Zygor, übersetzt von John Comber.
Softcover.