Sämtliche Kompositionen für Violoncello und Klavier
op. 7, op. 11, op. 51
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit 2-4 Wochen
Felix Draeseke
Sämtliche Kompositionen für Violoncello und Klavier
op. 7, op. 11, op. 51

Felix Draeseke
Sämtliche Kompositionen für Violoncello und Klavier

op. 7, op. 11, op. 51

Lieferzeit 2-4 Wochen
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 10.03.2026 und 24.03.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Opus: 7
  • Begleitung: Klavier
Felix Draesekes Sonate für Violoncello und Klavier op. 51 entstand 1890, also in zeitlicher Nähe der Kompositionen der Klarinetten- (1887) und Bratschensonate (1892). Im gleichen Jahr entstand mit der Violoncellosonate auch die erhabene Große Messe in fis-moll, deren Eingang in die Chorrepertoire noch immer auf sich warten lässt, während die Kammermusiken des bedeutenden Liszt-Schülers sich nach und nach immer grösserer Beachtung und Wertschätzung erfreuen können. An symphonischen Werken aus der zeitlichen Nachbarschaft der Sonate müssen die Orchester-Serenade op. 49, sowie das sinfonische Vorspiel zu Kleist's Penthesilea op. 50 genannt werden. Erstere ist ein Werk aus der heiteren Feder des Komponisten und viel gespielt, während Penthesilea ein Beispiel für den durchaus expressiven Stil darstellt, der im Interesse einer dramatischen Darstellung auch vor äussersten Kühnheiten nicht zurückscheute, auch wenn grundlegende musikalische Parameter niemals in Frage gestellt werden. Mit seiner Cellosonate schenkte Draeseke der Musikwelt eine heitere Kammermusik, die es verdient, breite Beachtung zu finden. Die Ballade op.7 und Barcarole op.ll entstanden in frühen Jahren. Beide widmete Draeseke bei der jeweiligen Drucklegung dem Leipziger Konzertmeister Friedrich Grützmacher. Die Ballade wird als Gelegenheitsarbeit angesehen; sie entstand zur gleichen Zeit wie die hervorragenden Konzertwalzer aus den frühen 60er Jahren, als Draeseke mit Hans von Bülow eng befreundet war und seine vielbeachtete große und einzige Klaviersonate geschrieben hat. Im Jahre 1872 vollendete Draeseke in Dresden die Partitur seiner 1. Sinfonie op.12, und im gleichen Jahre entstand die Barcarole op. 11. Ballade und Barcarole gehören zur Gattung der sogenannten Charakterstücke, die im 19. Jahrhundert als 'Musikalische Erzählungen' bzw. volkstümliche Lieder wie jene der venezianischen Gondolieri, eben die Barcarole, von vielen Komponisten gepflegt wurde. Die Ballade op. 7 (Larghetto, Grave, h-moll, 2/4) beginnt mit sanften Klavierakkorden, über denen sich vom 4.Takt an eine rhythmisch reich gegliederte 8taktige Melodie 'molto espressivo' entfaltet. Sie wird vom Klavier wiederholt. Anschliessend bestimmt die 1.Themenhälfte das musikalische Geschehen. Später führen die 32tel aus der 2.Themenhälfte in einen Mittelteil (un poco mosso), dessen thematisches Material dem früheren ähnelt. Der neue Gedanke wird zunächst vom Violoncello, später vom Klavier vorgetragen. Unter fortlaufender Verdichtung der motivischen Arbeit und bei dynamischer Steigerung wird eine Überleitung erreicht, nach der das 1. Thema wieder eintritt. Gegen Ende des gefälligen Stückes steht das markante Kopfmotiv im Vordergrund. Das ebenfalls 8taktige Thema der Barcarole op. 11 (Lento, a-moll, 3/8) wird in seiner 1. Hälfte von einem Triolenmotiv, später von aufsteigenden l6teln bestimmt und von Klavier und Cello gemeinsam vorgestellt. Nach kurzem Zwischenspiel erscheint es variiert erneut in der Haupttonart. Ein Mittelteil in E-Dur nutzt das Triolenmotiv zur Weiterspinnung der melodischen Entwicklung. Im Anschluss wird das Hauptthema wieder aufgegriffen, wie auch nach einem weiteren Zwischenspiel in A-Dur, und mit den charakteristischen Triolen des Themas verklingt das Stück im Pianissimo. Sonate op. 51 D-dur für Violoncello und Klavier Über ruhig fliessenden Quintentriolen des Klaviers entfaltet sich mit dem 8taktigen lyrischen Hauptthema im Violoncello der 1.Satz (Allegro moderato, 414, D-Dur). In der zweiten 8-Takt-Periode übernimmt das Klavier das Thema, vom Violoncello kanonartig begleitet. Nach weiteren 16 Takten, in denen motivische Elemente des Themas durchgeführt werden, setzt auf der Dominante das 2.Thema ein, das dem Hauptgedanken melodisch ähnelt, aber mit völlig veränderter Artikulation einen heiteren Gegensatz bildet, der durch rhythmisierte Terzgänge in der zweiten Themenhälfte noch verstärkt wird. In der Folge werden die einzelnen Elemente der beiden Themen bis zum Schluss der Exposition