Richard Franck
Serenade für Violoncello und Klavier
Richard Franck
Serenade für Violoncello und Klavier
- Besetzung Cello und Klavier
- Komponist Richard Franck
- Ausgabe Noten
- Verlag Sikorski Musikverlag
- Bestell-Nr. SI1671
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Beschreibung:
Richard Franck (1858-1938), Sohn des Mendelssohn-Schülers und -Freundes Eduard Franck, hatte zunächst das Stern'sche Konservatorium in Berlin besucht, bevor er in Leipzig u.a. bei Carl Reinecke studierte. Von 1900 bis 1910 war er als Königlich Preussischer Musikdirektor und Dirigent des Lehrergesangvereins in Kassel tätig. Weitere Wirkungsstätten als Komponist, Lehrer, Dirigent und Pianist waren die Allgemeine Musikschule in Basel und die Kullak'sche Akademie in Berlin. Zu seinen der Romantik verpflichteten Kompositionen gehören Orchesterwerke, Kammermusik, Klavierwerke, Chorwerke und Lieder. Sein Stil ist geprägt von der Leipziger Schule seines Lehrers Carl Reinecke, nahm aber auch Einflüsse von Grieg und Reger auf. Viele Werke Richard Francks wurden zu seinen Lebzeiten mit großem Erfolg aufgeführt. Die Kunst der klang- und kraftvollen rhythmischen Gestaltung, nicht ohne lyrische Effekte, hoben seine Kompositionen über eine Vielzahl anderer zeitgenössischer Schöpfungen hinaus. Die vorliegende Serenade für Violoncello mit Begleitung des Orchesters oder des Pianoforte op. 24, erstmals gedruckt 1896, wird als einsätziges Konzertstück ähnlichen Werken von Max Bruch, Woldemar Bargiel und Antonin Dvorák an die Seite gestellt. Mit Klavierbegleitung ist sie ein wirkungsvolles Salonstück von melodiösem Charme. Nicht zu Unrecht lobte ein Kritiker schon vor hundert Jahren den wiegenden Charakter des ersten Themas, die Harmonisierung und die ungezwungene Art der Bassführung. (Prof. Dr. Paul Feuchte)