Emilie Mayer
Sonate C-Dur op. 40
für Klavier und Violoncello
Emilie Mayer
Sonate C-Dur op. 40
für Klavier und Violoncello
- Besetzung Cello und Klavier
- Komponist Emilie Mayer
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierpartitur und Stimme(n)
- Verlag Furore Verlag
- Bestell-Nr. FUR10448
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Beschreibung:
Die hier vorliegende Sonate für Klavier und Violoncello erschien 1873 und ist eine der drei
Sonaten dieser Besetzung, die zu Mayers Lebzeiten publiziert wurden. Gewidmet ist die Sonate
Helfride Plüddemann aus Colberg, einer Frau, die selber Pianistin war und musikalische
Abende zu geben pflegte.
Mit einem dramatischen Adagio in Moll beginnt Emilie Mayer diese Sonate und bereitet damit den Boden für das Allegro Vivace des ersten Satzes, dessen fröhlicher Beginn durch den Kontrast zum Vorhergegangenen eine ganz besondere Wirkung entfaltet. Diese Art des Voranstellens einer konträren Einleitung war zur Zeit der Entstehung dieser Sonate üblich. Von Johannes Brahms gibt es sogar eine Aufnahme, auf der er selbst, bevor er zu seinem eigentlichen Werk übergeht, eine Einleitung improvisiert. Durch die ganze Sonate zieht sich eine meisterhaft gehandhabte Harmonik mit überraschenden Wendungen. Der Klavierpart ist in weiten Teilen führend, so auch im zweiten Satz, einem Scherzo. Es ist ein leichter, luftiger Satz, der das folgende gewichtige Adagio energetisch vorbereitet. Dieser dritte Satz, melancholisch und wunderbar im thematischen Material und im dramatischen Aufbau, beginnt mit einer ruhigen Melodie des Violoncellos, welche sich aus dem vorherigen Satz zu entwickeln scheint. Der vierte Satz, ein Allegro im tänzerischen 6/8-Takt, beendet schwungvoll und übermütig das Werk, welches sowohl im Klavier – als auch im Violoncellopart gut zu erarbeiten ist und davon zeugt, dass die Komponistin die spezifischen Eigenarten der Instrumente sehr genau kannte und einzusetzen wusste.
Sonaten dieser Besetzung, die zu Mayers Lebzeiten publiziert wurden. Gewidmet ist die Sonate
Helfride Plüddemann aus Colberg, einer Frau, die selber Pianistin war und musikalische
Abende zu geben pflegte.
Mit einem dramatischen Adagio in Moll beginnt Emilie Mayer diese Sonate und bereitet damit den Boden für das Allegro Vivace des ersten Satzes, dessen fröhlicher Beginn durch den Kontrast zum Vorhergegangenen eine ganz besondere Wirkung entfaltet. Diese Art des Voranstellens einer konträren Einleitung war zur Zeit der Entstehung dieser Sonate üblich. Von Johannes Brahms gibt es sogar eine Aufnahme, auf der er selbst, bevor er zu seinem eigentlichen Werk übergeht, eine Einleitung improvisiert. Durch die ganze Sonate zieht sich eine meisterhaft gehandhabte Harmonik mit überraschenden Wendungen. Der Klavierpart ist in weiten Teilen führend, so auch im zweiten Satz, einem Scherzo. Es ist ein leichter, luftiger Satz, der das folgende gewichtige Adagio energetisch vorbereitet. Dieser dritte Satz, melancholisch und wunderbar im thematischen Material und im dramatischen Aufbau, beginnt mit einer ruhigen Melodie des Violoncellos, welche sich aus dem vorherigen Satz zu entwickeln scheint. Der vierte Satz, ein Allegro im tänzerischen 6/8-Takt, beendet schwungvoll und übermütig das Werk, welches sowohl im Klavier – als auch im Violoncellopart gut zu erarbeiten ist und davon zeugt, dass die Komponistin die spezifischen Eigenarten der Instrumente sehr genau kannte und einzusetzen wusste.