Oliver Greif
Sonate pour 2 violoncelles "The Battle of Agincourt"
Oliver Greif
Sonate pour 2 violoncelles "The Battle of Agincourt"
- Besetzung Cello-Duett
- Komponist Oliver Greif
- Bearbeiter Nicolas Bacri
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231801316
Beschreibung:
Diese Sonate war ursprünglich (1995) für Solocello konzipiert worden. Sie erwies sich schnell als unspielbar in dieser Form. 1996 wurde sie vollständig für zwei Celli umgeschrieben.
Das Werk folgt einem traditionellen Schema in vier Sätzen: ein erster Einleitungssatz, der sich in einer freien, scheinbar improvisierten Weise entfaltet und damit formal einer Fantasie ähnelt, gefolgt von einem Scherzo, einem Adagio und einem Finale mit Variationen.
Der Untertitel "Die Schlacht von Agincourt" (die Franzosen sagen "Azincourt") rührt daher, dass zweimal das Thema eines weltlichen Liedes (The Agincourt Tune, aus dem Jahr 1415, demselben Jahr wie die Schlacht) zu hören ist, das später als Grundlage für eine anglikanische Hymne diente. Die beiden Zitate des Themas sind vom Geist her sehr unterschiedlich. Das erste, das den ersten Satz wie eine Erscheinung verfolgt, ist in Ganz- und Halbtonschritten gehalten; das zweite, das als Thema für die Variationen des Finales dient, ist in Viertel- und Achtelnoten gehalten und nimmt den Rhythmus einer Sicilienne auf. Sie bilden jedoch eine Art großen Bogen über die gesamte Sonate und verstärken sowohl ihre strukturelle Einheit als auch ihren Charakter als eine große Meditation über Krieg und Tod.
(Übersetzung Jean-Jacques Greif und Dunstan Ward)
Das Werk folgt einem traditionellen Schema in vier Sätzen: ein erster Einleitungssatz, der sich in einer freien, scheinbar improvisierten Weise entfaltet und damit formal einer Fantasie ähnelt, gefolgt von einem Scherzo, einem Adagio und einem Finale mit Variationen.
Der Untertitel "Die Schlacht von Agincourt" (die Franzosen sagen "Azincourt") rührt daher, dass zweimal das Thema eines weltlichen Liedes (The Agincourt Tune, aus dem Jahr 1415, demselben Jahr wie die Schlacht) zu hören ist, das später als Grundlage für eine anglikanische Hymne diente. Die beiden Zitate des Themas sind vom Geist her sehr unterschiedlich. Das erste, das den ersten Satz wie eine Erscheinung verfolgt, ist in Ganz- und Halbtonschritten gehalten; das zweite, das als Thema für die Variationen des Finales dient, ist in Viertel- und Achtelnoten gehalten und nimmt den Rhythmus einer Sicilienne auf. Sie bilden jedoch eine Art großen Bogen über die gesamte Sonate und verstärken sowohl ihre strukturelle Einheit als auch ihren Charakter als eine große Meditation über Krieg und Tod.
(Übersetzung Jean-Jacques Greif und Dunstan Ward)