Sonaten für 2 Fagotte
oder 2 Violoncelli oder Viola da gamba
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Sonaten für 2 Fagotte
oder 2 Violoncelli oder Viola da gamba

Sonaten für 2 Fagotte

oder 2 Violoncelli oder Viola da gamba

  • Besetzung Cello-Duett
  • Opt. Besetzung Fagott-Duett
  • Ausgabe Noten
  • Verlag Edition Kneusslin Basel
  • Bestell-Nr. KU-EKB52
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Beschreibung:

  • Genre: Klassik
Jean-Pierre GUiGNON (eigentlich Giovanni-Pietro Ghignone) wurde 1702 als Kaufmannssohn in Turin geboren. Vermutlich war er zuerst Cellist bevor er sich seinem endgültigem Instrument, der Violine zuwandte. 1725 stand Guignons Name zum ersten Mal auf einer Konzertankündigung in Paris. Seit 1728 feiert er in den 'Concerts spirituels' Triumphe unter anderem mit den Werken Vivaldis, die durch Guignon zum ersten Male dem Pariser Publikum bekannt gemacht wurden. Nicht nur der Prinz von Carignan ist von seinem Spiel entzückt, auch die königliche Familie weiss das Talent Guignons zu schätzen, indem er als Geiger in verschiedene Ensembles des französischen Hofes engagiert wird. Nachdem er 1741 die französische Nationalität annahm, wurden ihm auch offizielle Funktionen übertragen: 'Roy de: Menetriers' und das Lehramt beim Dauphin (1746). Mit den berühmtesten Zeitgenossen war er in regem Kontakt so z.B. Rameau, Mondonville, Blavet, Gaviniès, Guilemain, Geminiani etc. Guignon war in den Belangen des praktischen Lebens äussere geschickt und starb am 30. Januar 1774 wohlbegütert in Versailles. Guignon komponierte zahlreiche Sonaten für Violine und Basso continuo, Konzerte im Concerto grosso-Stil, sowie verschiedene Kammermusikwerke, darunter Duette für 2 Violinen und die hier veröffentlichten Sonaten op.2 für 2 Celli (Gamben oder Fagotte). Von den ursprünglich sechs Sonaten wurden 3 ausgewählt, nämlich die erste, vierte und dritte. In der Kompositionsweise unserer Werke spiegelt sich die Entwicklung, die von der Musik des Hochbarock zu der des Rokoko führt, Die von Spielfreudigkeit getragenen Sätze zeigen die schöne Verbindung von ausgewogener Form mit vornehmer Linienführung. Das Duett für 2 gleiche Instrumente eignet sich ausgezeichnet als Haus- und Unterrichtsmusik. Es ist eine beliebte Form des musikalischen Gesprächs im kleinsten Rahmen. Eine besondere Befriedigung für die Herausgeber ist, die Tatsache, dass im 200. Todesjahre des Komponisten eines seiner Werke zum ersten Mal in einer Neuausgabe erscheint. Als Vorlage diente ein in der Bibliotheque Nationale in Paris liegendes Exemplar des Stiches aus dem Jahre 1737, wovon das Titelblatt im Faksimile auf der 2. Violoncell-Stimme abgedruckt ist. Der Originaltext wurde unverändert wiedergegeben; Zutaten des Herausgebers (Vorschläge betr. Artikulationen, Verzierungen und Dynamik) wurden als solche gekennzeichnet. Der Stil unserer Kompositionen räumt dem Spieler eine große Freiheit ein im Ausführen der Verzierungen und im Anbringen von Ornamenten und Figurationen. Demgegenüber sollen die Verzierungsvorschläge des Herausgebers lediglich den Weg für eine möglichst einfache, stilgerechte Wiedergabe weisen.