Eliane Aberdam
Otohime
Klavierauszug
Eliane Aberdam
Otohime
Klavierauszug
- Besetzung Kontrabass und Orchester
- Komponist Eliane Aberdam
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierauszug und Stimme(n)
- Verlag Friedrich Hofmeister Musikverlag
- Bestell-Nr. FH3134
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Beschreibung:
Otohime basiert auf einem japanischen Volksmärchen, das einem jungen Fischer handelt. Eines Tages fängt er einen Fisch. Dieser aber überredet den Fischer, ihn freizulassen, ihn loszulassen, denn er ist Otohime, die Prinzessin des Meeres. Sie verspricht ihm, ihn in ihren schönen Palast unter dem Meer mitzunehmen. Urashima Taro bleibt dort scheinbar drei Tage, während in Wirklichkeit dreihundert Jahre vergehen. Zum Abschied schenkt Otohime ihm ein Kästchen, Tamatebako genannt, und warnt ihn, dass es die ganze Zeit in seiner Nähe bleiben muss. Als Urashima Taro nach Mizu-No-Ye zurückkehrt, erkennt er das Dorf nicht wieder und sieht das Grab seiner Eltern auf dem Friedhof. Er ist verzweifelt und beschließt, die Kiste zu öffnen. Aber Tamatebako war der Zauber, der Urashima Taro jung hielt, und als er sie öffnet, wird er zu einem 300 Jahre alten Mann. Sein Haar wird weiß, seine Zähne fallen aus, er wird zum Greis und bricht auf dem Boden zusammen.
Der erste Satz "Mizu-no-ye" handelt vom Meer und mit vier 32tel-Noten-Motiven spiegelt er die winzigen Bewegungen der Fische wider. Er zeichnet kleinste Funken und Wassertropfen mit Zwei-Ton-Pizzicati und endet mit dem Tauchgang von Urashima und Otohime in den Unterwasserpalast.
Der zweite Satz "Otohime" stellt das Leben im Palast dar, und das Hauptthema kehrt dreimal wieder (drei Tage, dreihundert Jahre). Er ist langsam und opulent, harmonisch reich und feierlich.
Nach einer kurzen Überleitung, die Urashimas Wiederauftauchen darstellt, bricht der dritte Satz "Tamatebako" in rasante Bewegungen und dramatische Akkorde aus, die Urashimas Rückkehr, seine Verwirrung, das schnelle Schlagen seines Herzens und gleichzeitig die Schnelligkeit, mit der die Jahre unter dem Meer verstrichen sind, verkörpern sollen.
Der Kontrabass ist das perfekte Instrument, um die Tiefe des Meeres, die Länge der Zeit und die Tragödie der Geschichte zu symbolisieren. Eingebettet in die die Komposition sind Zitate aus Concerto XII "La Folia", Concerto IV und Concerto VI von Francesco Geminiani.
Zusatz Info: Bei der Aufführung mit Klavier ist der Kontrabass accordatura auf E, A, D, G zu stimmen.
Der erste Satz "Mizu-no-ye" handelt vom Meer und mit vier 32tel-Noten-Motiven spiegelt er die winzigen Bewegungen der Fische wider. Er zeichnet kleinste Funken und Wassertropfen mit Zwei-Ton-Pizzicati und endet mit dem Tauchgang von Urashima und Otohime in den Unterwasserpalast.
Der zweite Satz "Otohime" stellt das Leben im Palast dar, und das Hauptthema kehrt dreimal wieder (drei Tage, dreihundert Jahre). Er ist langsam und opulent, harmonisch reich und feierlich.
Nach einer kurzen Überleitung, die Urashimas Wiederauftauchen darstellt, bricht der dritte Satz "Tamatebako" in rasante Bewegungen und dramatische Akkorde aus, die Urashimas Rückkehr, seine Verwirrung, das schnelle Schlagen seines Herzens und gleichzeitig die Schnelligkeit, mit der die Jahre unter dem Meer verstrichen sind, verkörpern sollen.
Der Kontrabass ist das perfekte Instrument, um die Tiefe des Meeres, die Länge der Zeit und die Tragödie der Geschichte zu symbolisieren. Eingebettet in die die Komposition sind Zitate aus Concerto XII "La Folia", Concerto IV und Concerto VI von Francesco Geminiani.
Zusatz Info: Bei der Aufführung mit Klavier ist der Kontrabass accordatura auf E, A, D, G zu stimmen.