Heinz Holliger
Preludio e Fuga (a 4 voci)
für Kontrabass solo in Wiener Stimmung
Heinz Holliger
Preludio e Fuga (a 4 voci)
für Kontrabass solo in Wiener Stimmung
- Besetzung Kontrabass
- Komponist Heinz Holliger
- Ausgabe Noten Download
- Verlag Bote & Bock
- Bestell-Nr. KBB15-DL
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Beschreibung:
Wie schon in den Kompositionen 'Eisblumen', Violinkonzert, 3 Skizzen für Violine und Viola und vor allem im 2. Streichquartett habe ich mich auch in Preludio e Fuga für Kontrabass von den faszinierenden Möglichkeiten der früher so selbstverständlichen 'Scordatura' zu einer weiteren Entdeckungsreise in mir (und dem Kontrabass?) noch wenig bekannte Territorien ermutigen lassen.
Die sogenannte 'Wiener Stimmung', in den wichtigsten Repertoirestücken des Kontrabass (Konzerte von Vanhal, Dittersdorf, der wunderbaren Konzert-Arie von Mozart) eigentlich eine Conditio sine qua non, ermöglicht dank Terzabstand zwischen erster bis dritter Saite und dank den dünneren, leichter ansprechenden Saiten ein viel natürlicheres, virtuoseres Spiel. Der Klang ist transparenter, nie 'brummig'. Die Möglichkeiten des Flageolett-Spiels sind quasi grenzenlos, jedenfalls für den wunderbaren Musiker Edicson Ruiz, dem mein Stück gewidmet ist.
Es besteht aus einem sehr weit ausgreifenden 'Prélude non mesuré', aus dessen fast irrealem Klanggeflimmer immer mehr motivische Partikel hervortreten, die sich nach und nach zu den Elementen einer sehr dichten 4-stimmigen Fuge zusammenfügen. Heinz Holliger
Die sogenannte 'Wiener Stimmung', in den wichtigsten Repertoirestücken des Kontrabass (Konzerte von Vanhal, Dittersdorf, der wunderbaren Konzert-Arie von Mozart) eigentlich eine Conditio sine qua non, ermöglicht dank Terzabstand zwischen erster bis dritter Saite und dank den dünneren, leichter ansprechenden Saiten ein viel natürlicheres, virtuoseres Spiel. Der Klang ist transparenter, nie 'brummig'. Die Möglichkeiten des Flageolett-Spiels sind quasi grenzenlos, jedenfalls für den wunderbaren Musiker Edicson Ruiz, dem mein Stück gewidmet ist.
Es besteht aus einem sehr weit ausgreifenden 'Prélude non mesuré', aus dessen fast irrealem Klanggeflimmer immer mehr motivische Partikel hervortreten, die sich nach und nach zu den Elementen einer sehr dichten 4-stimmigen Fuge zusammenfügen. Heinz Holliger