Wladyslaw Zelenski
Berceuse op. 32
Wladyslaw Zelenski
Berceuse op. 32
- Besetzung Violine und Klavier
- Komponist Wladyslaw Zelenski
- Ausgabe Klavierpartitur und Stimme(n)
- Verlag PWM Edition
- Bestell-Nr. PWM12864
Beschreibung:
Die 1880 veröffentlichte Berceuse stammt aus der Warschauer Schaffensperiode von Władysław Żeleński. Der Komponist, der zunächst am Warschauer Musikinstitut und dann als Vorsitzender der Warschauer Gesellschaft für Musik tätig war, blieb ein aktiver Teilnehmer des Konzertlebens. Seine Kunst besteht aus großen kammermusikalischen Formen, kurzen Stücken und zahlreichen Liedern, denn die Kammermusik war damals eine Domäne der Salons und Abonnementkonzerte, die erst zu dieser Zeit an Popularität gewannen.
In seiner Berceuse bezieht sich Żeleński sowohl auf Chopins Original als auch auf den vokalen Ursprung der Gattung. Der Charakter des Stücks wird durch das gleichmäßige zusammengesetzte Metrum, die zurückhaltende, subtile Dynamik und den "wogenden" Teil des Klaviers untermauert, der zwar nicht als Hintergrund für den Solisten dient, aber von Żeleński durch einen schönen, intimen Dialog der beiden Instrumente ersetzt wird. Die "wogende" Erzählung im Mittelsatz verleiht dem Stück eine gewisse Lebendigkeit, obwohl sie die Atmosphäre der Ruhe nicht stört. Sie ist eine perfekte Vorbereitung auf die beruhigende Rückkehr des melodiösen Themas, das von zarten Klavierfiguren umrankt wird. Die klangliche Aura des Stücks wird durch eine interessante Harmonie geschaffen, die eher auf subtilen Veränderungen beruht und plötzliche Wendungen oder Spannungen vermeidet. Diese gewisse Verschmelzung von vokalen und Chopin'schen Inspirationen ermöglichte es Żeleński, seinen eigenen Weg zu einer künstlerischen Sprache zu finden, die sicherlich die Aufmerksamkeit der Zuhörer und Interpreten verdient. - Grzegorz Mania (übersetzt von Jolanta Bujas-Poniatowska).
Softcover.
In seiner Berceuse bezieht sich Żeleński sowohl auf Chopins Original als auch auf den vokalen Ursprung der Gattung. Der Charakter des Stücks wird durch das gleichmäßige zusammengesetzte Metrum, die zurückhaltende, subtile Dynamik und den "wogenden" Teil des Klaviers untermauert, der zwar nicht als Hintergrund für den Solisten dient, aber von Żeleński durch einen schönen, intimen Dialog der beiden Instrumente ersetzt wird. Die "wogende" Erzählung im Mittelsatz verleiht dem Stück eine gewisse Lebendigkeit, obwohl sie die Atmosphäre der Ruhe nicht stört. Sie ist eine perfekte Vorbereitung auf die beruhigende Rückkehr des melodiösen Themas, das von zarten Klavierfiguren umrankt wird. Die klangliche Aura des Stücks wird durch eine interessante Harmonie geschaffen, die eher auf subtilen Veränderungen beruht und plötzliche Wendungen oder Spannungen vermeidet. Diese gewisse Verschmelzung von vokalen und Chopin'schen Inspirationen ermöglichte es Żeleński, seinen eigenen Weg zu einer künstlerischen Sprache zu finden, die sicherlich die Aufmerksamkeit der Zuhörer und Interpreten verdient. - Grzegorz Mania (übersetzt von Jolanta Bujas-Poniatowska).
Softcover.