E vagano lenti gli ossimori della mia anima
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit 1-2 Wochen
Stefano Procaccioli
E vagano lenti gli ossimori della mia anima
PDF ansehen

Stefano Procaccioli
E vagano lenti gli ossimori della mia anima

Lieferzeit 1-2 Wochen
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 03.03.2026 und 10.03.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Seiten: 20
  • Erschienen: 01.06.2010
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Gewicht: 98 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790231805109
Das menschliche Leben ist oft paradox. Der Mensch ist ein lebendiges Paradoxon. Manchmal steht ein Autor, der von Natur aus ein Mensch ist, bei seiner Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten unter dem Einfluss divergierender, manchmal antinomischer Kräfte, die zu genau paradoxen Ergebnissen führen können: echte und wahre Ausdrucks-Oxymore. Was ist also zu tun? Welchen Weg soll man einschlagen? Einen Teil von sich selbst zu Gunsten des anderen ersticken? Wenn ja, welchen? Und warum? Für manche ist die Antwort nicht leicht zu finden. Was wäre, wenn es diese Antwort gar nicht gäbe? In dieser Komposition wird die dialektische Präsenz dieser widersprüchlichen Ausdrucks- und Kompositionsabsichten, die von Anfang an in unterschiedlicher Weise (und oft unbewusst) meine gesamte Arbeit durchdrungen hat, deutlich. Es ist das Ergebnis eines Willensaktes, ein Motor eines Ganzen, der versucht, sich zu verwirklichen, als einer der möglichen Wege, die in Richtung der Suche nach der dialektischen Synthese der vielfältigen, manchmal gegensätzlichen kompositorischen Matrix ("Seelen") führen.
Als ich das Werk des sehr jungen Dichters Simone Pansolin kennenlernte, wählte ich einen seiner Verse als Titel dieser Komposition, da er die komplexe und konfliktreiche expressiv-kompositorische Situation effizient evozieren kann, indem er nichts beschreibt, sondern nur andeutet. Eine Situation, die entschieden musikalisch und daher auch menschlich ist.
Stefano Procaccioli
(Übersetzung Philippe Do)