Hannes Pohlit
Humanité
Geistliches Konzert für Violine und Orgel
Hannes Pohlit
Humanité
Geistliches Konzert für Violine und Orgel
- Besetzung Violine und Orgel
- Komponist Hannes Pohlit
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Friedrich Hofmeister Musikverlag
- Bestell-Nr. FH3429
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Beschreibung:
Die Reformation ist nicht nur eine große Geschichte des Humanismus, sondern auch einer der Ursprünge der europäischen Musikgeschichte, des Kirchengesangs. Die Solo-Violine 'singt' daher auf die Choral-Texte, indem ihre Stimme - ähnlich einer Singstimme - nach den Texten der Choräle komponiert ist. Der Orgel kommt die Aufgabe zu, die Welt in vielschichtig farbigen Dimensionen darzustellen, aber auch den Feind, der sich der Seele mit roher Gewalt entgegenstellt.
Tradition ist das, was übrig bleibt von großen, oft leidenschaftlichen Gefühlen und visionären Ideen; manchmal bleibt nach Jahrhunderten nur eine äußerliche Hülle erhalten. Daher erscheint zum Ende des Violinkonzertes im Orgelpedal der 'originale' Choral 'Wachet auf, ruft uns die Stimme' in seiner tonal überlieferten Gestalt, während die Stimme der Violine sich in rituelle Begeisterung steigert und überschlägt, begleitet von unheilverkündenden fernen Fanfaren und Stürmen, bis der Donner des Orgel-Tuttis und des Glockengeläuts sie verdrängt und ihrem Gesang ein Ende bereitet.
Tradition ist das, was übrig bleibt von großen, oft leidenschaftlichen Gefühlen und visionären Ideen; manchmal bleibt nach Jahrhunderten nur eine äußerliche Hülle erhalten. Daher erscheint zum Ende des Violinkonzertes im Orgelpedal der 'originale' Choral 'Wachet auf, ruft uns die Stimme' in seiner tonal überlieferten Gestalt, während die Stimme der Violine sich in rituelle Begeisterung steigert und überschlägt, begleitet von unheilverkündenden fernen Fanfaren und Stürmen, bis der Donner des Orgel-Tuttis und des Glockengeläuts sie verdrängt und ihrem Gesang ein Ende bereitet.