Hans Sitt
Romanesca op. 13/1
Hans Sitt
Romanesca op. 13/1
- Besetzung Violine und Klavier
- Komponist Hans Sitt
- Herausgeber Wolfgang Birtel
- Ausgabe Noten Download
- Verlag Schott Musik
- Bestell-Nr. ED21927-DL
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Beschreibung:
Wer als Violinist heutzutage den Namen Sitt hört, wird wahrscheinlich nur an den Verfasser von Etüden und Übungen denken, die den Instrumentalunterricht über lange Zeit begleitet haben. Natürlich hat der Prager Geiger, Musikpädagoge und Komponist Hans Sitt (1850-1922) der Violin-Pädagogik mit seinen Beiträgen entscheidende Impulse gegeben, er hat aber auch eine ganze Reihe hörenswerter sonstiger Werke geschrieben: Konzerte für Violine, Viola und Violoncello sowie Kammermusik für verschiedene Besetzungen. Sitt studierte in seiner Heimatstadt Violine und wurde dann 1867 zunächst Konzert-, dann Kapellmeister in Breslau (dem heutigen Wroclaw). Nach Kapellmeisterstellen in Prag, Chemnitz - wo er sich für Smetana engagierte - und Nizza, wurde er schließlich von 1884-1921 Professor für Violine, Orchester- und Partiturspiel am Leipziger Konservatorium. Daneben wirkte er als Bratschist im Brodsky-Quartett, organisierte Konzerte und war Dirigent des Bach-Vereins. Die Komponisten Franco Alfano, der Vollender von Puccinis unvollendeter Oper Turandot, und Frederick Delius sowie der Dirigent Václav Talich waren Schüler von Sitt. In seine Leipziger Zeit fällt auch die Komposition der 3 Albumblätter, op. 13, die 1894 bei Bosworth & Co erschienen. Die Romanesca, Nr. 1 der Sammlung, ist ein hübsches und romantisch-eingängiges, leicht melancholisches Musikstück, das das kantable und ausdrucksstarke Spiel fördert und sich deshalb bestens für Unterrichts- und Vortragszwecke eignet.