Blinds and Shades
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Florian Ross Trio
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Beschreibung:

  • Erschienen: 19.01.2004
  • Dauer: 72:13
  • Gewicht: 60 g
  • Genre: Jazz
  • EAN: 750447337220
Reinhören oder das komplette Album als mp3 kaufen können Sie hier. Bei seinem ersten Intuition-Album Blinds and Shades konzentriert sich Florian Ross ganz auf die Trio-Formation, mit Remi Vignolo am Bass und John Hollenbeck an den Drums. Der Großteil der Aufnahme entstand im Kleinen Sendesaal des WDR, die Titel Bookend, Julia und Bye Bye Blackbird, bei denen Martijn Vink an den Drums zu hören ist, wurden im Auftrag des Deutschlandfunks im Loft, Köln aufgenommen. Die zehn Stücke sind, bis auf das Arrangement Bye Bye Blackbird, ursprünglich von Ray Henderson, alles Eigenkompositionen des Kölner Pianisten; feinster kammermusikalischer Jazz auf höchstem Niveau. Musikalisch greift Florian Ross auch hier auf die Anfänge des Hard Bop zurück. Blinds and Shades bezeugt seine sehr individuelle Auseinandersetzung mit den Jazz-Traditionen der Fünfziger Jahre. Er bricht das ausgeleierte Schema, bei dem nur eine durchmarschierende Rhythmusgruppe die Soli begleitet, auf, indem er stattdessen immer wieder Passagen voller rhythmischer Spannungen integriert und sich die melodisch expressive Spielweise wie bei Bookend an der Harmonik zeitgenössischer Musik orientiert. Das Florian Ross Trio bewegt sich nicht ausschließlich in der Tradition a la Bill Evans, vielmehr loten die drei gleichberechtigten Partner in ihrem Spiel die Welt des zeitgenössischen Jazz aus, ohne dabei die Tradition zu vergessen. Was soll man noch dem Statement von Harald Rehmann (Jazz Live / Deutschlandfunk / Januar 2004) zufügen, wenn er feststellt: Sicher ist, daß man das Florian Ross Trio - ganz ohne patriotisches Pathos - zur gegenwärtigen Weltspitze des Pianotrio-Genres rechnen darf. Stereoplay Jazz-CD des Monats Februar 2004 Ross agiert mit wohl dosiertem Elan, voller Gefühl für harmonische Spannungen und kalkuliert geöffnete Freiräume. So entsteht eine hochklassige, fein verwobene Triomusik, die den Vergleich mit Namen wie Chick Corea nicht zu scheuen braucht. Mannheimer Morgen Magazin – 17.08.2006 Weitere Informationen finden Sie unter: www.FlorianRoss.de

Tags: Jazz Noten