Krzysztof Meyer
Klaviersonaten
2 CDs
Krzysztof Meyer
Klaviersonaten
2 CDs
- Besetzung Tonträger
- Komponist Krzysztof Meyer
- Ausgabe CD
- Verlag eda records
- Bestell-Nr. EDA36
Beschreibung:
Krzysztof Meyers Interesse für das Klavier hat einen recht offensichtlichen Ursprung: auf diesem Instrument spielte er seit seiner Kindheit und beherrschte es im Laufe der Zeit gut genug, um öffentlich als Pianist aufzutreten. Viele Jahre hindurch, bis zur IV Sonate, schrieb er die Klavierwerke also für sich selbst, während andere Pianisten sie erst im Laufe der Zeit in ihr Repertoire aufnahmen. Daher lassen sich die auf diesen beiden CDs eingespielten Werke auch überwiegend als Frühwerke oder sogar als Jugendwerke bezeichnen. Im späteren Schaffen Meyers tritt das Klavier vor allem in der Kammermusik hervor. Ergänzend treten in seinem Schaffen hinzu: 24 Präludien für Klavier (1977-1978), Impromptu multicolore für zwei Klaviere (2000) sowie ein Klavierkonzert (1989).
Die frühen Werke sind vor allem Zeugen ihrer Entstehungszeit. Zunächst hört man Einflüsse von Bela Bartók, der im Polen der frühen 1950er Jahre als Synonym moderner Musik galt - die parallelen Dreiklänge am Ende der 1. Sonate, die sich auf den Schluss von Bartóks 6. Streichquartett beziehen, klingen geradezu wie eine Erklärung der Bewunderung für diesen Komponisten. Meyers spätere drei Sonaten bezeugen, wie sich in den 1960er Jahren der Sonorismus entwickelte und zur Blüte gelangte: jenes Erkennungsmerkmal der 'Polnischen Schule', die auf den Serialismus mit einer Suche nach neuen Klängen reagierte und nicht mit Systemen und Regeln. Seit der 5. Sonate, die nach einer längeren Pause entstand, erkennen wir in der Musik einen für Meyer typischen Stil, der sich auf natürliche Weise im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Krzysztof Meyer begleitete die Aufnahmen im Studio des WDR.
Christian Seibert wurde in Delmenhorst geboren und wuchs in Brake auf. Bereits mit zehn Jahren spielte er erstmals vor einem größerem Publikum. Als Sechzehnjähriger begann er seine Studien bei Pavel Gililov in Köln. Es folgten Studienaufenthalte in Wien und studienbegleitende Meisterkurse bei Pianisten wie Bruno Leonardo Gelber und Rudolf Kehrer. Der Busoni-Wettbewerb in Bozen, der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und andere internationale Erfolge bereiteten den Weg zu einer erheblichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland - nicht zuletzt im Münchner Gasteig, in der Salzburger Residenz und der Londoner Wigmore Hall. Weitere vielbeachtete CD-Aufnahmen beim Label cpo mit Klaviermusik von Ernst Toch und Alexandre Tansman.
Die frühen Werke sind vor allem Zeugen ihrer Entstehungszeit. Zunächst hört man Einflüsse von Bela Bartók, der im Polen der frühen 1950er Jahre als Synonym moderner Musik galt - die parallelen Dreiklänge am Ende der 1. Sonate, die sich auf den Schluss von Bartóks 6. Streichquartett beziehen, klingen geradezu wie eine Erklärung der Bewunderung für diesen Komponisten. Meyers spätere drei Sonaten bezeugen, wie sich in den 1960er Jahren der Sonorismus entwickelte und zur Blüte gelangte: jenes Erkennungsmerkmal der 'Polnischen Schule', die auf den Serialismus mit einer Suche nach neuen Klängen reagierte und nicht mit Systemen und Regeln. Seit der 5. Sonate, die nach einer längeren Pause entstand, erkennen wir in der Musik einen für Meyer typischen Stil, der sich auf natürliche Weise im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Krzysztof Meyer begleitete die Aufnahmen im Studio des WDR.
Christian Seibert wurde in Delmenhorst geboren und wuchs in Brake auf. Bereits mit zehn Jahren spielte er erstmals vor einem größerem Publikum. Als Sechzehnjähriger begann er seine Studien bei Pavel Gililov in Köln. Es folgten Studienaufenthalte in Wien und studienbegleitende Meisterkurse bei Pianisten wie Bruno Leonardo Gelber und Rudolf Kehrer. Der Busoni-Wettbewerb in Bozen, der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und andere internationale Erfolge bereiteten den Weg zu einer erheblichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland - nicht zuletzt im Münchner Gasteig, in der Salzburger Residenz und der Londoner Wigmore Hall. Weitere vielbeachtete CD-Aufnahmen beim Label cpo mit Klaviermusik von Ernst Toch und Alexandre Tansman.