Robert Schumann
Andante und Variationen op. 46 (1. Fassung)
für 2 Violoncelli, Horn und 2 Klaviere
Robert Schumann
Andante und Variationen op. 46 (1. Fassung)
für 2 Violoncelli, Horn und 2 Klaviere
- Besetzung 2 Celli, Horn und 2 Klaviere
- Komponist Robert Schumann
- Ausgabe Noten
- Verlag Verlag Walter Wollenweber
- Bestell-Nr. KU-WW11
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Beschreibung:
Wenig bekannt geworden unter den Werken Robert Schumanns ist das vorliegende ANDANTE UND VARIATIONEN für zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn, das dann noch im Jahr seiner Entstehung als eine vom Komponisten erstellte Zweitfassung für zwei Klaviere unter der Werkzahl 46 erschien und das Werk in seiner ursprünglichen Besetzung in den Hintergrund drängte. Dazu vermerkt Johannes Brahms als Herausgeber von Schumanns Gesamtwerk- 'Ob die Umarbeitung nur auf Wunsch der Verleger geschah, wie mündliche Überlieferung meint und anzunehmen nahe liegt, ist eigentlich nicht zu beweisen. ' Wahrscheinlich deshalb hat Brahms als Herausgeber auch den längeren Schluss der Zweitfassung 'im Interesse der Spieler' hinzugefügt. Sicherlich liegt der Grund für die ausgebliebene Wertschätzung der originalen Fassung einmal in dem verständlichen Wunsch der Pianisten, als Solistenpaar ohne Begleitung das Werk zu interpretieren, - gleichsam in der Tradition der Uraufführung verweilend, die noch im Jahr der Vollendung beider Fassungen (1843) durch Clara Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy stattfand, - zum anderen mag wegen des verhältnismässig sparsamen Satzes der begleitenden Stimmen auch von dieser Seite wenig Anstoss kommen, das Werk so zu Gehör zu bringen. Dennoch sollte das in sich so widerspruchsvolle Werk mit hohen Ansprüchen an die beiden Pianisten, vor allem bezüglich Anschlagsdifferenzierung, klanglicher Transparenz des häufig verdoppelten Klaviersatzes und rhythmischer Sicherheit, aber nur mit bescheidenen Aufgaben für die Begleitinstrumente, auch in dieser ursprünglichen Fassung zur Aufführung kommen, ein Werk, das so recht der Klangwelt der deutschen Romantik entspricht, warm und weich durch die Pedalwirkung der Celli und des Hornes getönt: symphonische Kammermusik unter der dominierenden Erscheinung des Klavierklanges.