Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 20 in d-moll KV 466
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 20 in d-moll KV 466
- Besetzung Klavier, Querflöte, Violine, 2 Violen und Cello
- Opt. Besetzung Klavier, Querflöte, 2 Violinen, Viola und Cello
- Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
- Bearbeiter Carl Czerny
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Trais Giats
- Bestell-Nr. ETG080
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Beschreibung:
Bearbeitung von Carl Czerny für Klavier, Flöte, Violine, 2 Violen (auch 2 Violinen und Viola) und Violoncello
'Das Klavierkonzert d-moll KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart. am 10. Februar 1785 vollendet, ist wohl seit den Lebzeiten des Komponisten eines der berühmtesten und meist gespielten Werke dieser Gattung. Es hat seit seiner Entstehung illustre Interpreten zu öffentlichen Aufführungen inspiriert (u.a. Ludwig van Beethoven, Clara Schumann, Franz Liszt, Sergej Rachmaninov) und zahlreiche Komponisten haben Kadenzen zu diesem Stück geschrieben (Beethoven, Clara Schumann, Saint-Saëns, Busoni). Nur zwei Konzerte von Mozart stehen in einer Molltonart: das hier vorliegende und das ein Jahr später entstande Konzert in c-moll KV 491. Wenn immer Mozart eine Molltonart für eine Komposition wählte, sind damit besondere musikalische oder gefühlsmässige Aussagen verbunden: in derselben Tonart d-moll stehen z.B. auch Donna Anna's Klage und die Erscheinung des Komturs aus 'Don Giovanni' oder die berühmte Arie der 'Königin der Nacht'.
Karl Czerny, heute lediglich bekannt, bzw. berüchtigt, für seine fast unüberblickbaren Mengen von Klavieretüden, lebte am Uebergang zwischen Klassik und Romantik. Geboren im Todesjahr Mozarts (am 20. Februar 1791) war er zuerst Klavierschüler von Beethoven, später selber Klavierlehrer des jungen Franz Liszt.
Sein Werkkatalog umfasst fast 1000 Opuszahlen, wobei einige Opusnummern bis zu 50 einzelne Stücke umfassen. Neben den erwähnten Klavieretüden finden sich u.a. 24 Messen, 4 Requiems und rund 300 weitere Werke (Graduale, Offertorien, Sinfonien, Konzerte, Kammermusikwerke und Lieder). Des weiteren arrangierte er Opern und Sinfonien für 2 Klaviere zu 4 und 8 Händen und als Besonderheit Rossinis Ouvertüren zu 'Semiramis' und 'Wilhelm Tell' für 8 Klaviere, je zu 4 Händen.
Seine Bearbeitung des d-moll Klavierkonzerts von Mozart entspringt dem Bedürfnis der damaligen Zeit, Werke von großer Orchesterbesetzung (Konzerte, Sinfonien, Opern) durch kammermusikalische Bearbeitung jedermann zugänglich zu machen und deren Bekanntheit und Verbreitung zu fördern.
Czerny verstand es in kunstvoller Weise, alles Wesentliche des Mozart'schen Originals in vier das Soloklavier begleitenden Stimmen (Flöte, Violine, 2 Violen, Violoncello) zusammenzufassen und dabei die originale Klavierstimme unangetastet zu lassen.
Unsere Ausgabe basiert auf dem 1818 bei 'Artaria' in Wien erschienen Erstdruck. Da die Klaviersolostimme von Czerny keine Veränderung erfahren hat, wurde sie punkto Phrasierung und Dynamik den heute gültigen Urtexausgaben angeglichen. Die im Kleinstich während der originalen Orchestertutti notierten Diskant- und Bassstimmen im Klavier entsprechen dem Originaldruck von 'Artaria'. Die Stimmen des Begleitquintetts wurden unverändert vom Erstdruck übernommen. Hier sind Zusätze der Herausgeber in eckige Klammern gesetzt und ergänzende Phrasierungen durch gepunktete Linien kenntlich gemacht.
Die Bearbeitung der ersten Violastimme als zweite Violine ist ein Ausführungsvorschlag der Herausgeber und im Original nicht vorgesehen.'
Daniel Bosshard
'Das Klavierkonzert d-moll KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart. am 10. Februar 1785 vollendet, ist wohl seit den Lebzeiten des Komponisten eines der berühmtesten und meist gespielten Werke dieser Gattung. Es hat seit seiner Entstehung illustre Interpreten zu öffentlichen Aufführungen inspiriert (u.a. Ludwig van Beethoven, Clara Schumann, Franz Liszt, Sergej Rachmaninov) und zahlreiche Komponisten haben Kadenzen zu diesem Stück geschrieben (Beethoven, Clara Schumann, Saint-Saëns, Busoni). Nur zwei Konzerte von Mozart stehen in einer Molltonart: das hier vorliegende und das ein Jahr später entstande Konzert in c-moll KV 491. Wenn immer Mozart eine Molltonart für eine Komposition wählte, sind damit besondere musikalische oder gefühlsmässige Aussagen verbunden: in derselben Tonart d-moll stehen z.B. auch Donna Anna's Klage und die Erscheinung des Komturs aus 'Don Giovanni' oder die berühmte Arie der 'Königin der Nacht'.
Karl Czerny, heute lediglich bekannt, bzw. berüchtigt, für seine fast unüberblickbaren Mengen von Klavieretüden, lebte am Uebergang zwischen Klassik und Romantik. Geboren im Todesjahr Mozarts (am 20. Februar 1791) war er zuerst Klavierschüler von Beethoven, später selber Klavierlehrer des jungen Franz Liszt.
Sein Werkkatalog umfasst fast 1000 Opuszahlen, wobei einige Opusnummern bis zu 50 einzelne Stücke umfassen. Neben den erwähnten Klavieretüden finden sich u.a. 24 Messen, 4 Requiems und rund 300 weitere Werke (Graduale, Offertorien, Sinfonien, Konzerte, Kammermusikwerke und Lieder). Des weiteren arrangierte er Opern und Sinfonien für 2 Klaviere zu 4 und 8 Händen und als Besonderheit Rossinis Ouvertüren zu 'Semiramis' und 'Wilhelm Tell' für 8 Klaviere, je zu 4 Händen.
Seine Bearbeitung des d-moll Klavierkonzerts von Mozart entspringt dem Bedürfnis der damaligen Zeit, Werke von großer Orchesterbesetzung (Konzerte, Sinfonien, Opern) durch kammermusikalische Bearbeitung jedermann zugänglich zu machen und deren Bekanntheit und Verbreitung zu fördern.
Czerny verstand es in kunstvoller Weise, alles Wesentliche des Mozart'schen Originals in vier das Soloklavier begleitenden Stimmen (Flöte, Violine, 2 Violen, Violoncello) zusammenzufassen und dabei die originale Klavierstimme unangetastet zu lassen.
Unsere Ausgabe basiert auf dem 1818 bei 'Artaria' in Wien erschienen Erstdruck. Da die Klaviersolostimme von Czerny keine Veränderung erfahren hat, wurde sie punkto Phrasierung und Dynamik den heute gültigen Urtexausgaben angeglichen. Die im Kleinstich während der originalen Orchestertutti notierten Diskant- und Bassstimmen im Klavier entsprechen dem Originaldruck von 'Artaria'. Die Stimmen des Begleitquintetts wurden unverändert vom Erstdruck übernommen. Hier sind Zusätze der Herausgeber in eckige Klammern gesetzt und ergänzende Phrasierungen durch gepunktete Linien kenntlich gemacht.
Die Bearbeitung der ersten Violastimme als zweite Violine ist ein Ausführungsvorschlag der Herausgeber und im Original nicht vorgesehen.'
Daniel Bosshard