Camille Saint-Saëns
La Muse et le Poète op. 132
für Violine, Violoncello und Klavier
Camille Saint-Saëns
La Muse et le Poète op. 132
für Violine, Violoncello und Klavier
- Besetzung Klaviertrio (Violine, Cello und Klavier)
- Komponist Camille Saint-Saëns
- Herausgeber Wolfgang Birtel
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Musikverlag Christoph Dohr
- Bestell-Nr. DOHR20163
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Beschreibung:
La Muse et le poète op. 132 nimmt in eine Sonderstellung im Schaffen von Camille Saint-Saëns ein. Im Herbst des Jahres 1909 berichtete der Komponist dem Cellisten Joseph Hollmann von ersten Skizzen zu einem Duo (für Violine und Violoncello), das er im Dezember - in der Fassung mit Klavier - fertigstellte; die Orchestrierung schloss er 1910 ab. Gewidmet ist das Zwiegespräch zwischen der Muse (Violine) und dem Dichter (Violoncello) "à la mémoire de Madame Julie-Henry Carruette" (1844-1908). Sie hatte eine Statue des Musikers in Auftrag gegeben, die am 27. Oktober 1907 im Théâtre Dieppe enthüllt wurde. Als sie im darauffolgenden Jahr starb, war Saint-Saëns sehr bestürzt.
Das Duo, ein Werk der Spätphase des Komponisten, wurde in der Fassung für Violine, Violoncello und Klavier am 7. Juni 1910 in der Londoner Queen's Hall mit Eugène Ysaÿe (Violine) und Joseph Hollmann (Violoncello) sowie mit dem Komponisten am Klavier uraufgeführt. Dieselben Solisten spielte das Werk am 10. Oktober im Pariser Theater Sarah Bernhardt mit Ferdinand Le Borne in der Orchesterversion. Aufführungen mit dem Geiger Ysaÿe und dem Cellisten Pablo Casals folgten zwei Jahre später in Antwerpen, mit anderen Solisten 1918 in Monte Carlo. Das konzertante Werk wurde beim Publikum mit großem Erfolg aufgeführt, von einigen Kritikern wegen der Virtuosität aber auch getadelt, obwohl Saint-Saëns ausdrücklich "eine Konversation zwischen den beiden Instrumenten, und keinen Wettstreit zwischen Virtuosen" beabsichtigt hatte. (Wolfgang Birtel)
Das Duo, ein Werk der Spätphase des Komponisten, wurde in der Fassung für Violine, Violoncello und Klavier am 7. Juni 1910 in der Londoner Queen's Hall mit Eugène Ysaÿe (Violine) und Joseph Hollmann (Violoncello) sowie mit dem Komponisten am Klavier uraufgeführt. Dieselben Solisten spielte das Werk am 10. Oktober im Pariser Theater Sarah Bernhardt mit Ferdinand Le Borne in der Orchesterversion. Aufführungen mit dem Geiger Ysaÿe und dem Cellisten Pablo Casals folgten zwei Jahre später in Antwerpen, mit anderen Solisten 1918 in Monte Carlo. Das konzertante Werk wurde beim Publikum mit großem Erfolg aufgeführt, von einigen Kritikern wegen der Virtuosität aber auch getadelt, obwohl Saint-Saëns ausdrücklich "eine Konversation zwischen den beiden Instrumenten, und keinen Wettstreit zwischen Virtuosen" beabsichtigt hatte. (Wolfgang Birtel)