La Muse et le Poète op. 132
für Violine, Violoncello Streichorchester mit Pauken ad lib.
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Camille Saint-Saëns
La Muse et le Poète op. 132
für Violine, Violoncello Streichorchester mit Pauken ad lib.

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Beschreibung:

  • Seiten: 93
  • Erschienen: 10.07.2025
  • Maße: 305 x 230 mm
  • Gewicht: 338 g
  • Opus: 132
  • Genre: Klassik
  • ISMN: 9790202041611
La Muse et le poète op. 132 nimmt in eine Sonderstellung im Schaffen von Camille Saint-Saëns ein. Im Herbst des Jahres 1909 berichtete der Komponist dem Cellisten Joseph Hollmann von ersten Skizzen zu einem Duo (für Violine und Violoncello), das er im Dezember - in der Fassung mit Klavier - fertigstellte. Gewidmet ist das Zwiegespräch zwischen der Muse (Violine) und dem Dichter (Violoncello) "à la mémoire de Madame Julie-Henry Carruette" (1844-1908). Sie hatte eine Statue des Musikers in Auftrag gegeben, die am 27. Oktober 1907 im Théâtre Dieppe enthüllt wurde. Als sie im darauffolgenden Jahr starb, war Saint-Saëns sehr bestürzt.
Das Duo, ein Werk der Spätphase des Komponisten, wurde in der Fassung für Violine, Violoncello und Klavier am 7. Juni 1910 in der Londoner Queen's Hall mit Eugène Ysaÿe (Violine) und Joseph Hollmann (Violoncello) sowie mit dem Komponisten am Klavier uraufgeführt. Das konzertante Werk wurde beim Publikum mit großem Erfolg aufgeführt, von einigen Kritikern wegen der Virtuosität aber auch getadelt, obwohl Saint-Saëns ausdrücklich "eine Konversation zwischen den beiden Instrumenten, und keinen Wettstreit zwischen Virtuosen" beabsichtigt hatte. (Wolfgang Birtel)

Die vorliegende Bearbeitung entstand als Auftragswerk für das "Kronberg Academy Festival 2013" und wurde am 3. Oktober 2013 von Hyeyoon Park (Violine), Gary Hoffman (Violoncello) und der Kremerata Baltica )Ltg. Christian Kluxen) uraufgeführt.

Das Orchester-Stimmenset hat den Umfang 6/5/4/3/2-Pk. Die Solostimmen liegen der in der Edition Dohr erschienenen Neuausgabe der Klavierfassung (E.D. 20161), die zugleich als Klavierauszug der Bearbeitung dient, bei.