Quintensatz B-dur KV Anhang 91
für Klarinette und Streichquartett (Beyer)
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Wolfgang Amadeus Mozart
Quintensatz B-dur KV Anhang 91
für Klarinette und Streichquartett (Beyer)

Wolfgang Amadeus Mozart
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Beschreibung:

  • Tonart: B-Dur
  • Genre: Klassik
Vorliegendes Allegro für Klarinette und Streichquartett in B-Dur K.V. Anh. 91 schrieb Mozart vermutlich im Jahre 1787. Leider ist dieser Satz - dessen Manuskript in der Bibliothek des Conservatoire de Musique, Paris aufbewahrt wird - nicht vollständig überliefert: Im dritten Takt der Exposition bricht das Autograph am Ende der vierten Seite ab. Die Oberstimmen mit ihren - zu einem nächsten Takt hinüberreichenden - Bindebögen lassen jedoch eine Fortführung bzw. den Verlust der restlichen Blätter vermuten. Dass der Satz wahrscheinlich zu Ende komponiert wurde, kann auch aus der Tatsache geschlossen werden, dass hier alle Stimmen ausgeführt sind-im Gegensatz zu den vielen Mozartfragmenten, in denen zunächst in einem ersten Arbeitsgang nur die Hauptstimmen für eine spätere Ausarbeitung festgehalten wurden. Wie die Takte 54-60 bzw. 84-86 zeigen, war der Bläserpart einer Bassettklarinette zugedacht. Dieses Instrument, in seinem Umfang um eine große Terz nach unten erweitert, wurde von Anton Stadler, dem damals sehr bekannten Klarinettisten und Freund Mozarts, entwickelt. (Neben der veränderten Klangfarbe bedeutet das die Gewinnung der Grundtöne B bzw. A!) Mozart hat denn auch für dieses Instrument die obligate Partie zur Arie des Sextus (Nr. 9) in äLa clemenca di Tito ä geschrieben. Sowohl das Quintett K.V. 581 als auch das Konzert - deren Autographe leider verschollen sind - wurden von A. Stadler wahrscheinlich auf der Bassettklarinette geblasen. Unsere Ausgabe vermittelt bis zur Ergänzung ab Takt 94 den Text des Manuskripts. Die wenigen dynamischen Zeichen von Mozarts Hand finden sich lediglich in den Takten 1, 29, 34 und 79 - 85. Die vom Herausgeber vorgeschlagenen Bindebögen innerhalb des Mozartschen Anteils sind durch Strichelung gekennzeichnet. Da die Besetzung einer Bassettklarinette die spielpraktische Ausnahme bildet, erscheinen die originalen Takte für dieses Instrument im Kleinstich (die Bass-Schlüssel Notation hat dabei ein Oktave höher zu klingen), während die entsprechenden Passagen unserer heute gebräuchlichen B-Klarinette angepasst wurden. Franz Beyer