Giorgio Signorile
Il grande larice rosso
3 pieces for Guitar
Giorgio Signorile
Il grande larice rosso
3 pieces for Guitar
- Besetzung Klassische Gitarre
- Komponist Giorgio Signorile
- Ausgabe Noten
- Verlag UT Orpheus Edizioni
- Bestell-Nr. ORPH-CH395
Beschreibung:
Nie zuvor habe ich in mir den Drang verspürt, mit meinem Instrument etwas zu vermitteln, das über die Noten hinausgeht, den Wunsch, mit der Musik Teile der Welt zu umarmen, die ich als so vernachlässigt und verlassen ansehe, als ob der Mensch nicht mehr in der Lage wäre, über die engen Grenzen seiner Wohn- und Arbeitsräume hinauszusehen. Die Umwelt, die uns frei und rein umgibt, scheint sich mehr und mehr den niederen Instinkten des Missbrauchs zu beugen, die der Mensch ins Spiel bringt... die Zerstörung jahrhundertealter Wälder und Gletscher, der Bau von schädlichen und störenden, nutzlosen und verschmutzenden Elementen... und ich frage mich, was wir tun können, was ich als Musiker tun kann, um wenigstens meine Missbilligung dieser Situationen zu zeigen. Ich habe keine eindeutige Antwort, aber ich weiß, dass das Schreiben der Musik, die ich gerne spiele und die oft in natürlicher und wilder Umgebung entstanden ist, dazu beitragen kann, von einer Gegenwart zu "träumen" oder sich eine Gegenwart vorzustellen, die dank der starken evokativen Kraft, die die Musik besitzt und ausstrahlt, mehr auf die Menschen zugeschnitten ist.
Das ist der Sinn dieser Kompositionen, die einem Baum gewidmet sind, einem 700 Jahre alten Exemplar des Stura-Tals, "Lu Merze Gros" (Die große Lärche), den kleinen Wesen, die ihn bewohnen, in der Rinde, in seinem Laub, im umgebenden Boden und meinem Gefühl der Frustration, als ich sah, wie ein Tannenwald dem Erdboden gleichgemacht wurde, um den Bau einer Bobbahn zu ermöglichen.
Diese Aktion von mir war vielleicht nutzlos und nostalgisch, aber sie hat mir beim Schreiben intensive Momente der Emotion beschert und mich bei der Aufführung enorm bewegt.
Das ist der Sinn dieser Kompositionen, die einem Baum gewidmet sind, einem 700 Jahre alten Exemplar des Stura-Tals, "Lu Merze Gros" (Die große Lärche), den kleinen Wesen, die ihn bewohnen, in der Rinde, in seinem Laub, im umgebenden Boden und meinem Gefühl der Frustration, als ich sah, wie ein Tannenwald dem Erdboden gleichgemacht wurde, um den Bau einer Bobbahn zu ermöglichen.
Diese Aktion von mir war vielleicht nutzlos und nostalgisch, aber sie hat mir beim Schreiben intensive Momente der Emotion beschert und mich bei der Aufführung enorm bewegt.