Two Hymn Tune Settings
für Gitarre Solo
Two Hymn Tune Settings
für Gitarre Solo
- Besetzung Klassische Gitarre
- Bearbeiter Mark Small
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Noten
- Verlag Les Productions d'Oz
- Bestell-Nr. DOZ4297
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Beschreibung:
Diese beiden Hymnen gehören zu meinen Lieblingsstücken. "Be Still My Soul" stammt aus dem vorletzten Choralteil der Tondichtung Finlandia, die Jean Sibelius 1899 komponierte. Finlandia ist vielleicht das bekannteste Werk von Jean Sibelius und besteht aus einer Reihe von sechs Szenarien, die aus der Geschichte des Heimatlandes des Komponisten, Finnland, stammen. Der Choralteil verselbständigte sich zu einem Vokalstück mit patriotischen Texten des finnischen Dichters V.A. Koskenniemi. Sibelius schuf 1948 eine Fassung für Chor. Die religiösen Worte, die heute in vielen christlichen Kirchen auf Englisch gesungen werden, stammen aus einer Übersetzung von Jane Borthwick (1813-1957) eines Textes der deutschen Hymnenschreiberin Katharina von Schlegel (geb. 1697). Meine Vertonung ist ziemlich geradlinig mit einer Einleitung, einer Strophe, einem Zwischenspiel, einer Strophe, einer Coda und einer Wiederholung der Einleitung. Im Gegensatz zum nachdenklichen Ton von "Be Still My Soul" soll "Come Thou Fount of Every Blessing" mit mehr Energie gespielt werden, um dem Tenor des Textes zu entsprechen, der Gottes Gnade und seine stets ausgestreckte Hand feiert. Die Melodie basiert auf dem Kirchenlied Nettleton, das von John Wyeth (1735-1790) veröffentlicht wurde. In dieser Vertonung präsentiere ich die Exposition dieser denkwürdigen Melodie über einem anhaltenden Rhythmus im Bass, der in der Einleitung festgelegt wird. Es folgt eine Reihe von Variationen der Melodie, der Textur und der Stimmung, mal kontrapunktisch, mal homophon, mit Ausflügen in andere tonale Zentren. Neben der Einleitung und der Coda gibt es vier Abschnitte, in denen die Melodie wiedergegeben und dann fragmentiert wird, wobei die ursprüngliche Harmonisierung beibehalten wird, aber auch an verschiedenen Stellen von ihr abgewichen wird. Bei der letzten Aussage der Melodie, die in Takt 81 beginnt, sollte der Interpret die Reprise langsamer und bewusster spielen als beim ersten Durchgang. Dies ist ein besonders effektiver Ansatz, der in einigen Chorwerken zu hören ist, die dem Schlussteil einen Hauch von Größe verleihen.