Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie in f-Moll für Klavier
Ergänzung des Fragments KV Anh. 32
Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie in f-Moll für Klavier
Ergänzung des Fragments KV Anh. 32
- Besetzung Klavier
- Ausgabe Noten
-
Schwierigkeit
- Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
- Verlag Friedrich Hofmeister Musikverlag
- Herausgeber Uri Rom
- Bestell-Nr. FH3191
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Beschreibung:
Wolfgang Amadé Mozart notierte das 14-taktige Fragment auf einem Blatt, dessen Rückseite Skizzen zum Finale des zweiten Aktes der Oper Così fan tutte enthält, ein Umstand, der eine Datierung auf das Jahr 1789 nahelegt. Das Blatt ist zwar seit etwa Mitte der 1930er Jahre verschollen, eine gute Ablichtung ist jedoch erhalten. Die auffällig saubere Notierung legt den Gedanken nahe, als hätte sich Mozart hier zur Niederschrift eines bereits weitgehend konzipierten Werks angeschickt, allerdings scheint er seine Arbeit daran dann jäh unterbrochen zu haben: In seinem letzten Lebensjahr entstand ein verwandtes Werk in derselben Tonart: die Fantasie für mechanische Orgel KV 608, die - bei allen Unterschieden zum vorliegenden Fragment - möglicherweise die im Klavierfantasie-Fragment anvisierte Werkidee für den Komponisten verwirklichte.
Der gravitätische Beginn im Adagio-Tempo vermag etwa an die Klavierfantasie in c-Moll KV 475 zu erinnern. Trotz seiner Kürze umfasst das Fragment nicht nur das in einen Halbschluss mündende Hauptthema, sondern auch den mit dolce überschriebenen Seitensatz in der Durparalleltonart As-Dur. In Anlehnung an KV 475 trug ich in meiner Ergänzung dieser knappen "Sonaten-Exposition" durch eine entsprechende "Reprise" Rechnung (T. 149ff.), wobei der Seitensatz nun normgemäß in der Haupttonart steht. In der Vielfalt gegensätzlicher Abschnitte ab T. 28 orientierte ich mich an den Verfahrensweisen in Mozarts überlieferten Fantasien. Insbesondere brachte mich die mutmaßliche konzeptionelle Nähe zu KV 608 dazu, eine ebenfalls dramatisch unterbrochene (hier allerdings dreistimmige) Fuge zu integrieren (T. 76-144), und zwar über ein originales Thema.
Uri Rom
Der gravitätische Beginn im Adagio-Tempo vermag etwa an die Klavierfantasie in c-Moll KV 475 zu erinnern. Trotz seiner Kürze umfasst das Fragment nicht nur das in einen Halbschluss mündende Hauptthema, sondern auch den mit dolce überschriebenen Seitensatz in der Durparalleltonart As-Dur. In Anlehnung an KV 475 trug ich in meiner Ergänzung dieser knappen "Sonaten-Exposition" durch eine entsprechende "Reprise" Rechnung (T. 149ff.), wobei der Seitensatz nun normgemäß in der Haupttonart steht. In der Vielfalt gegensätzlicher Abschnitte ab T. 28 orientierte ich mich an den Verfahrensweisen in Mozarts überlieferten Fantasien. Insbesondere brachte mich die mutmaßliche konzeptionelle Nähe zu KV 608 dazu, eine ebenfalls dramatisch unterbrochene (hier allerdings dreistimmige) Fuge zu integrieren (T. 76-144), und zwar über ein originales Thema.
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