Englische Orgelsonaten 10
Exploring World Rhythms, Songs and Styles
Englische Orgelsonaten 10
Exploring World Rhythms, Songs and Styles
- Besetzung Orgel
- Herausgeber Iain Quinn
- Ausgabe Noten
- Verlag UT Orpheus Edizioni
- Bestell-Nr. ORPH-HS339
Beschreibung:
Die drei Orgelsonaten von Albert Lister Peace, die jeweils den Titel Sonata da Camera tragen und von einem führenden Konzertorganisten der damaligen Zeit geschrieben wurden, sind bemerkenswerte Ergänzungen des Repertoires in einer Zeit, in der das Programm von Orgelkonzerten stark von Transkriptionen des Orchester- und Kammermusikrepertoires geprägt war. Die Sonaten sind sowohl auf kleinen als auch auf großen Instrumenten spielbar und lassen Raum für Kreativität bei der Registrierung. Der technische Schwierigkeitsgrad variiert von Satz zu Satz, dürfte aber durchweg im Bereich der Möglichkeiten vieler Organisten der damaligen Zeit gelegen haben. Der Kompositionsstil von Peace zeigt einen leichten Umgang mit der Chromatik und selbstbewusste musikalische Gesten, die sich von vielen früheren englischen Sonaten unterscheiden, die noch in der harmonischen Sprache Mendelssohns verwurzelt waren. Das da-Camera-Element zeigt sich also auch in einem kompositorischen Ansatz, der einer größeren englischen Konzertwelt vertraut gewesen wäre. Dies zeigt sich besonders deutlich in seiner Herangehensweise an den Schluss von Sätzen, die oft auffallend deklamatorisch sind, in einer Weise, die nicht an frühere Sonaten erinnert.