Iain Quinn
Englische Orgelsonaten 7
Iain Quinn
Englische Orgelsonaten 7
- Besetzung Orgel
- Interpret Iain Quinn
- Ausgabe Noten
- Verlag UT Orpheus Edizioni
- Bestell-Nr. ORPH-HS334
Beschreibung:
Die erste Sonate von Bertram Luard-Selby und die Sonate von Charles Harford Lloyd sind Beispiele für Werke, die den Übergangscharakter der heranreifenden englischen Orgelsonate zeigen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es üblich, Kompositionen unter einem einzigen Titel, einer Sonate, zusammenzufassen, die zuweilen stark kontrastierende Sätze enthielten. Auf diese Weise konnten die Komponisten ihr eigenes kompositorisches Können unter Beweis stellen und gleichzeitig die klanglichen Möglichkeiten der sich entwickelnden symphonischen Orgel in England hervorheben. Die Sonaten sind sowohl auf kleinen als auch auf großen Instrumenten spielbar und lassen Raum für Kreativität bei der Registrierung. Der technische Schwierigkeitsgrad variiert von Satz zu Satz. Wie in "The Genesis and Development of an English Organ Sonata" (2017) erörtert, hatten die englischen Sonaten eine wichtige pädagogische Funktion, die von Mendelssohns sehr praktischer und populärer Herangehensweise an das Instrument und dem fortbestehenden europäischen Erbe der Lesson-Sonaten-Tradition herrührte, bei der man durch das Erlernen eines Stücks auch das Instrument lernte und umgekehrt.