Alle Noten von Maurice Ravel - natürlich auch der 'Boléro'!
Unvergessliche Meisterwerke wie der "Boléro", "Pavane pour une infante défunte" und das Klavierkonzert G-Dur prägen sein Schaffen.
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Maurice Ravels Gaspard de la nuit zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken des 20. Jahrhunderts und bildet gleichsam den Gipfel der bereits im 19. Jahrhundert mit Chopin und Liszt begonnenen Erweiteru...
Maurice Ravels Gaspard de la nuit zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken des 20. Jahrhunderts und bildet gleichsam den Gipfel der bereits im 19. Jahrhundert mit Chopin und Liszt begonnenen Erweiteru...
- Klavier
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Für Orgel bearbeitet von Pierre-Octave Ferroud (1900-1936).
Für Orgel bearbeitet von Pierre-Octave Ferroud (1900-1936).
- Orgel
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Maurice Ravel: Shéhérazade (Gedichte von Tristan Klingsor) - Stimme/Klavier
Maurice Ravel: Shéhérazade (Gedichte von Tristan Klingsor) - Stimme/Klavier
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Zusätzliche Sonderstimmen: Holz I in B, Holz II in B und Es, Holz III in C und Es, Holz IV (1) in hoch B (Tenorsax), Holz IV (2) in hoch B (Bassklarinette), Blech I in C, Blech II in C, Blech III in E...
Zusätzliche Sonderstimmen: Holz I in B, Holz II in B und Es, Holz III in C und Es, Holz IV (1) in hoch B (Tenorsax), Holz IV (2) in hoch B (Bassklarinette), Blech I in C, Blech II in C, Blech III in E...
- Orchester
- Stimmensatz - Sonderstimmen
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Violine (2), Viola, Violoncello - Stimmensatz; Urtextausgabe
- Streichquartett (2 Violinen, Viola und Cello)
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Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
- Klarinette und Klavier
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- Wolfgang Birtel
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Die hier versammelten Melodien von Maurice Ravel (1875-1937) umfassen in chronologischer Ordnung seine gesamte Schaffensperiode, von seinem ersten Lied BALLADE DE LA REINE MORTE D'AIMER (1893), das er...
Die hier versammelten Melodien von Maurice Ravel (1875-1937) umfassen in chronologischer Ordnung seine gesamte Schaffensperiode, von seinem ersten Lied BALLADE DE LA REINE MORTE D'AIMER (1893), das er...
- Gesang (hoch) und Klavier
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Die hier versammelten Melodien von Maurice Ravel (1875-1937) umfassen in chronologischer Ordnung seine gesamte Schaffensperiode, von seinem ersten Lied BALLADE DE LA REINE MORTE D'AIMER (1893), das er...
Die hier versammelten Melodien von Maurice Ravel (1875-1937) umfassen in chronologischer Ordnung seine gesamte Schaffensperiode, von seinem ersten Lied BALLADE DE LA REINE MORTE D'AIMER (1893), das er...
- Gesang (tief) und Klavier
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Obwohl ihm vorgeworfen wurde, seinen Vorgänger Debussy zu imitieren, wird Maurice Ravel (1875-1937) heute als sein Nachfolger angesehen. Ein Kritiker verglich die beiden mit der Aussage, wo Debussy sc...
Obwohl ihm vorgeworfen wurde, seinen Vorgänger Debussy zu imitieren, wird Maurice Ravel (1875-1937) heute als sein Nachfolger angesehen. Ein Kritiker verglich die beiden mit der Aussage, wo Debussy sc...
- Klassische Gitarre
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Ma mère l'oye (Muttergans-Suite) ist typisch für Ravels Stil mit seinen modalen Melodien, der Verwendung von Tanzformen und rhythmischer Präzision. Für diese Suite wählte Ravel beliebte französische M...
Ma mère l'oye (Muttergans-Suite) ist typisch für Ravels Stil mit seinen modalen Melodien, der Verwendung von Tanzformen und rhythmischer Präzision. Für diese Suite wählte Ravel beliebte französische M...
- Klavier zu 4 Händen
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> Partitur und Orchesterstimmen im großen Format (25,5 cm x 32,5 cm) > Mit Quellenbeschreibung und Kritischem Bericht, der alternative Lesarten enthält (engl.) > Mit informativer Einführung in Geschic...
> Partitur und Orchesterstimmen im großen Format (25,5 cm x 32,5 cm) > Mit Quellenbeschreibung und Kritischem Bericht, der alternative Lesarten enthält (engl.) > Mit informativer Einführung in Geschic...
- Klavier
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Ausgabe enthält zwei Spielpartituren
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Diese neue Urtextausgabe des führenden Ravel-Forschers Roger Nichols basiert auf allen verfügbaren handschriftlichen und gedruckten Quellen sowie auf der ersten Aufnahme (1932), die unter Ravels Aufsi...
Diese neue Urtextausgabe des führenden Ravel-Forschers Roger Nichols basiert auf allen verfügbaren handschriftlichen und gedruckten Quellen sowie auf der ersten Aufnahme (1932), die unter Ravels Aufsi...
- 2 Klaviere
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Eine der schönsten Melodien der Welt gibt es jetzt als Klavierduo. Dieses üppige Arrangement wurde aus der Original-Orchesterpartitur erstellt und liegt leicht in der Hand. Der Fluss der Melodie von K...
Eine der schönsten Melodien der Welt gibt es jetzt als Klavierduo. Dieses üppige Arrangement wurde aus der Original-Orchesterpartitur erstellt und liegt leicht in der Hand. Der Fluss der Melodie von K...
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Le Tombeau de Couperin wurde von Ravel 1918 zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen Freunde komponiert. Es wurde im Stil Couperins komponiert, im Zuge der Wiederentdeckung des Repertoires...
Le Tombeau de Couperin wurde von Ravel 1918 zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen Freunde komponiert. Es wurde im Stil Couperins komponiert, im Zuge der Wiederentdeckung des Repertoires...
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Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
- Querflöte und Klavier
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Als renommierter Komponist des frühen 20. Jahrhunderts enthält Maurice Ravels Pièce En Forme De Habanera, transkribiert für Flöte und Gitarre von Janet Ketchum und Peter Segal, viele Merkmale,...
Als renommierter Komponist des frühen 20. Jahrhunderts enthält Maurice Ravels Pièce En Forme De Habanera, transkribiert für Flöte und Gitarre von Janet Ketchum und Peter Segal, viele Merkmale,...
- Querflöte und Gitarre
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Herausgegeben von Don Bailey Diese Bearbeitung von Ravels Sonatine ist Teil der Reihe Voyage Unlimited von Falls House Press, einer Sammlung von Transkriptionen für Flöte und Streichquartett oder Stre...
Herausgegeben von Don Bailey Diese Bearbeitung von Ravels Sonatine ist Teil der Reihe Voyage Unlimited von Falls House Press, einer Sammlung von Transkriptionen für Flöte und Streichquartett oder Stre...
- Querflöte und 4 Streicher
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- Adam Manijak
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Mit seinem einzigen Klaviertrio beschritt Maurice Ravel persönliches Neuland und schuf dennoch in einem Geniestreich ein in vieler Hinsicht herausragendes Werk des frühen 20. Jahrhunderts, ein Schlüss...
Mit seinem einzigen Klaviertrio beschritt Maurice Ravel persönliches Neuland und schuf dennoch in einem Geniestreich ein in vieler Hinsicht herausragendes Werk des frühen 20. Jahrhunderts, ein Schlüss...
- Klaviertrio (Klavier, Violine und Cello)
- Klavierpartitur und Stimme(n)
- Douglas Woodfull-Harris
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Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
Die melancholische und beliebte 'Pavane für eine verstorbene Prinzessin' schrieb Maurice Ravel 1899 ursprünglich für Klavier, bevor er sie 1910 für Orchester instrumentierte. Das Werk ist zwar einer e...
- Klaviertrio (Violine, Cello und Klavier)
- Partitur und Stimmen
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Noten von Maurice Ravel
»Mein Meisterwerk?
Der Boléro natürlich.
Schade nur, dass er überhaupt keine Musik enthält.«
Maurice Ravel, 1928
Joseph-Maurice Ravel (* 7. März 1875 in Ciboure, † 28. Dezember 1937 in Paris) hatte es wahrhaftig nicht leicht. Und er machte es sich auch nicht leicht, das verbot ihm sein Charakter.
Als Pianist war der junge Ravel (Sohn des französisch-schweizerischen Joseph Ravel und der Baskin Marie Delouart) zwar gut, aber nicht gut genug, um in der Meisterklasse bei Charles-Wilfrid de Bériot am Pariser Konservatorium bleiben zu dürfen. Immerhin schaffte es Maurice Ravel, als Kompositionsstudent im Jahr 1897 ans Konservatorium zurückzukehren, und sein Lehrer war kein geringerer als Gabriel Fauré.
»Ravels Identität?« Ein anarchisch-französisch-impressionistischer Indianer mit halbspanischen Wurzeln.
Und Ravel komponierte. Eines der frühesten Werke Ravels, Jeux d'Eau, wurde 1901 für Klavier solo geschrieben. Es ist Gabriel Fauré gewidmet, Ravels Lehrer am Konservatorium. Der Titel kann unterschiedlich übersetzt werden: Fontänen oder Wasserspiele. Inspiriert wurde es durch ein gleichnamiges Stück von Franz Liszt.
Miroirs (Spiegelbilder) – diese fünf Klavierstücke widmete Ravel jeweils einem Mitglied des Pariser Künstlerkreises der »Apachen«. Ravel gehörte jenem Zirkel von Dichtern, Malern und Musikern selbst an und führte viele seiner Werke erstmals bei Zusammenkünften dieses illustren Kreises auf. In seinen »Miroirs« ging er noch einen Schritt weiter als in den »Jeux d'eau«: Wie improvisiert, wie aus einem Skizzenbuch sollte die Musik klingen. Die kühne Harmonik verstörte zunächst seine Zeitgenossen, war jedoch richtungsweisend für Ravels weiteres Œuvre.
Doch den richtigen Durchbruch erlangte Ravel mit seinen Kompositionen und Entwürfen nicht, und die erhoffte Anerkennung blieb ihm verwehrt. Vor allem das Ausscheiden bereits in der Vorrunde des »Prix de Rome«, des renommierten Rompreis-Kompositionswettbewerbs mit Aussicht auf ein vierjähriges Stipendium für den Besuch der »Académie des Beaux-Arts«, veranlasste den Direktor des Pariser Konservatoriums, Théodore Dubois, Ravel aus der Meisterklasse Faurés zu werfen, obgleich Fauré sich für Ravel einzusetzen versuchte.
Maurice Ravel war nun als Komponist ganz auf sich allein gestellt. Und vielleicht war das auch ganz gut so. Denn dem spanischsten aller französischen Impressionisten waren Zwang und Kategorisierung zuwider; in eine Schublade wollte er sich nicht stecken lassen, auf die Frage, welcher Strömung er sich zugehörig fühle, antwortete Ravel stets: »Je ne suis d'aucun parti, je suis anarchiste !«. Den Bestrebungen der Pariser »Ligue nationale pour la défense de la musique française« während des Ersten Weltkriegs, mit dem Ziel, deutsche und österreichische Kompositionen zu ächten und deren Aufführungen zu boykottieren, entgegnete Maurice Ravel warnend: »[...] Unsere derzeit so reiche Tonkunst würde unweigerlich degenerieren und sich in schablonenhaften Formeln einschließen. [...]«
Aufträge und Anerkennung
Kurz: Ravel ging seinen eigenen Weg, fand seine eigene tonale Insel im zeitgenössischen im- und expressionistischen Klangmeer und erlangte endlich auch Anerkennung für sein musikalisches Schaffen, interessanterweise oft von Künstlern außerhalb der Dritten Französischen Republik:
- Seine Rhapsodie espagnole erregte die Aufmerksamkeit des spanischen Komponisten Manuel de Falla, der von dem »spanischen Charakter« und dem »subtil authentischen Hispanismus« Ravels viersätzigem, ersten orchestralen Hauptwerk überrascht war – und aber auch gleich eine Theorie zur Hand hatte: »[...] Ich fand rasch die Lösung des Rätsels: Ravels Spanien war ein idealisiertes Spanien, wie er es durch seine Mutter kennengelernt hatte. […] Das erklärt wohl auch, weshalb sich Ravel seit seiner frühesten Kindheit von diesem Land angezogen fühlte, von dem er so oft geträumt hatte.[...]«
- Mit Igor Strawinsky arbeitete Ravel zusammen an einer Bearbeitung der von Modest Mussorgski unvollendet gebliebenen Oper Chowanschtschina.
- Der russische Impresario und Begründer des international auftretenden Ensembles »Ballets Russes« Sergei Djagilew beauftragte ihn für eine Balletmusik: Das heute auf allen Bühnen gespielte Werk Daphnis et Chloé war geboren – damit reihte sich Maurice Ravel ein in eine Riege anderer namhafter Komponisten wie Francis Poulenc, Richard Strauss, Ottorino Respighi, Eric Satie und nicht zuletzt Claude Debussy, mit dessen Musik Maurice Ravel sicherlich am häufigsten verglichen wird.
»Debussy – Freund, Konkurrent oder Feind?«
Nun, nennen wir es mal: ›distanzierte, gegenseitige Wertschätzung‹
Obgleich es natürlich epochal bedingte impressionistische Überschneidungen bei beiden Komponisten gibt (Bitonalitäten, übermäßige Dreiklänge, den Gebrauch der hexatonischen Ganztonleiter etc.), unterscheidet sich Ravels Kompositionsstil doch deutlich von der Musik des 13 Jahre älteren Kollegen Debussy. Während Claude Debussy sich in zu schweben scheinenden Melismen auslässt, die allein schon im Notenbild auf dem Papier wie orientalische Arabesken anmuten, ist Maurice Ravels Musik trotz aller Griffe in die Trickkiste der Impressionistik von klarerer Struktur, geordneter, durchaus auch der Kadenz und bestimmten Tanzformen verpflichtet. Im direkten Nebeneinander können beide Komponisten eigenständig existieren, sind sich vielleicht sogar sympathisch – und gehen weitestgehend ihrer eigenen Wege.
»Finde ich bei alle-noten.de auch Ravels ›Klavierkonzert für die linke Hand‹?«
Ja! Bei uns bekommen Sie vom Klavierauszug mit Solostimme bis hin zur Studienpartitur für Neugierige das komplette Sortiment: Dirigierpartitur, Bläser-/Schlagwerksatz, sowie alle Streicherstimmen einzeln und in gewünschter Menge bestellbar. Das einsätzige Konzert für die linke Hand in D-Dur vereint wuchtig-monumentale Klänge mit einer feingliedrigen und exotischen Orchestration. Entstanden im Auftrag des österreichischen Pianisten Paul Wittgenstein, dem nach einer Kriegsverwundung der rechte Arm amputiert werden musste, mutet der einhändige Klaviersatz dennoch verblüffend komplett an. Die technische Verwirklichung dieses Werkes stellt den Pianisten vor eine besondere Herausforderung, doch besticht das Werk durch seine Intensität, Kraft, Sinnlichkeit, Exotik und Schönheit.
»Ich wünsche mir einen sortierten Überblick über die Notenausgaben von Maurice Ravel bei alle-noten.de, wäre das möglich?«
Sehr gerne!
Da Maurice Ravel seine künstlerische Laufbahn auf dem Klavier begann, listen wir hier seine Klavierwerke auch als erstes auf. Es folgen seine Orchesterwerke, seine Bühnenwerke (Opern und Ballette), Ravels Chormusik, Werke für Sologesang und seine kammermusikalischen Kompositionen.
Weiter unten finden Sie dann Verlinkungen zu Ravels Musik in verschiedensten interessanten Arrangements.
Wir laden Sie zum Stöbern ein!
- Maurice Ravel-Noten für Klavier
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- Maurice Ravel-Noten für Big Band
»Ich spiele Waldhorn. Wie finde ich gezielt alle Notenausgaben von Maurice Ravel für oder mit meinem Instrument?«
Unser Webshop www.alle-noten.de führt Notenausgaben zu gut 20 Instrumenten mit Kompositionen von Maurice Ravel, darunter sogar Ravel-Noten für Mandoline oder Ravel-Noten für Akkordeon – und eben auch Ravel-Noten für Horn.
Rufen Sie das Gesamtverzeichnis zu allen Noten von Maurice Ravel über diesen Link auf, oder geben in das Suchfeld unseres Webshops maurice ravel ein.
Die Gesamtliste aller Ravel-Noten können Sie nun mit unseren Filtern Kategorie ➜ Noten für Instrumente nach einem der dort angebotenen Instrumente eingrenzen.
Sie können in unserem Webshop auch gezielt nach bestimmten Kompositionen von Maurice Ravel suchen: In der Schreibweise ravel trois poemes zum Beispiel gelangen Sie zu allen Notenausgaben von Maurice Ravels Vertonungen dreier Gedichte von Stéphane Mallarmé, Trois Poèmes de Stéphane Mallarmé – jenem Liederzyklus von 1913, der zu unschönen und nie ganz geklärten Dissonanzen zwischen Maurice Ravel und Claude Debussy führte hatte doch Letzterer nahezu zeitgleich ebenfalls einen Zyklus dieses Titels herausgegeben, in dem zumindest zwei der Gedichte Mallarmés identisch mit der Auswahl Ravels waren. Ob Zufall, ob Auto-Suggestion [Zitat Debussy], ob Plagiat seitens Ravels: Die musikalischen Elemente beider Vertonungen sind doch so unterschiedlich, dass ein Streit im Nachhinein als gänzlich überflüssig und bedauerlich angesehen werden kann. So haben es später wohl auch beide Komponisten zum Ausdruck, jedoch eine Aussprache oder gar freundschaftliche Annäherung zeitlebens nicht zu Stande gebracht.
»Und was hat es nun mit Maurice Ravels Bolero auf sich? Und warum enthält er Ravels eigener Meinung nach keine Musik?«
Nun, die häufig und gerne zitierte Aussage Maurice Ravels zu seinem Kollegen Arthur Honegger»Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Bolero leider enthält er keine Musik.« ist durchaus dialektisch zu betrachten denn einerseits hat Ravel dieses Orchesterstück, welches ursprünglich 1927 als Ballettmusik auf Wunsch der Tänzerin Ida Rubinstein entworfen und 1928 als Boléro fertiggestellt wurde möglicherweise wirklich nur als orchestrale Übung angelegt: »Ein einsätziger Tanz, sehr langsam und ständig gleich bleibend, was die Melodie, die Harmonik und den ununterbrochen von einer Rührtrommel markierten Rhythmus betrifft. Das einzige Element der Abwechslung ist das Crescendo des Orchesters.« Andererseits lassen Ravels erboste Reaktionen auf aus seiner Sicht unadäquate Aufführungen und Interpretationen (Tempi, Crescendi etc.) darauf schließen, dass ihm dieses Stück Musik, welches ihn weltberühmt machen sollte, nicht egal war. Im Gegenteil: Schwingt nicht auch immer ein Bisschen Wahrheit in einem sarkastischen Statement mit? Hat Ravel vielleicht geahnt oder gespürt, dass trotz oder gerade wegen der musikalischen Redundanz mit sparsamsten Mitteln eine unfassbare Kraft in den 17 Minuten Rhythmus liegen? Und liegt nicht genau darin das Geniale, was den Boléro zum Meisterwerk hat werden lassen?
Und dennoch schwingt natürlich auch ein wenig Wehmut in den Worten Ravels mit. Womöglich, weil er feststellen musste, dass ganz anders gestaltete Kompositionen von ihm, mit raffinierter Harmonik, ausgeklügelten Klangfarben oder ungewohnt komplexer Satz- und Durchführungstechnik nicht so gefeiert wurden, wie das »reine[s] Orchesterstück ohne Musik« welches nichts als ein »langes, progressives Crescendo« sei, in dem ein archaisch einfaches Thema 18 Mal wiederholt und weder variiert noch entwickelt wird. Solch eine Erkenntnis kann schon hart sein.
Aber wie Eingangs erwähnt: Maurice Ravel hatte und machte es sich nicht leicht.
Und so wünschen wir dem so einsam-ernsthaften und gar nicht mal so glücklosen Maurice Ravel zu seinem 150. Geburtstag, dass er letztlich das gefunden hat, womit er seine Jeux d'eau und seine aus acht Walzern bestehende Klaviersuite Valses nobles et sentimentales signierte – Vergnügen:
»Das köstliche und immer neue Vergnügen einer nutzlosen Tätigkeit«
Henri de Régnier, zitiert von Maurice Ravel