Wolfgang Amadeus Mozart
Maurerische Trauermusik KV 477 (479a)
Wolfgang Amadeus Mozart
Maurerische Trauermusik KV 477 (479a)
- Besetzung Orchester
- Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
- Serie B
- Herausgeber Ulrich Konrad H. C. Robbins Landon
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA9189
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Beschreibung:
Wie der Mozart-Spezialist Ulrich Konrad im Jahr 2020 nachweisen konnte, geht die heute verbreitete Fassung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Maurerischer Trauermusik“ nicht auf den Komponisten selbst zurück. Stattdessen handelt es sich dabei um eine postume Kombination zweier verschiedener Fassungen des Stücks, jeweils mit unterschiedlichen Besetzungen.
Mozart schrieb dieses kurze Orchesterstück im Jahr 1785 für eine freimaurerische Trauerfeier aus Anlass des Todes zweier Logenmitglieder aus Mozarts Umfeld für eine Besetzung mit zwei Oboen, einer Klarinette, einem Bassetthorn, zwei Hörnern und Streichern. Zu einem späteren Zeitpunkt komponierte er zwei weitere Bassetthornstimmen und eine Kontrafagottstimme hinzu, die jedoch die Hörner ersetzten. Die heute verbreitete „Additionsfassung“, bei der alle genannten Bläser miteinander spielen, war von Mozart nicht vorgesehen und geht auf die gedruckte Veröffentlichung aller Stimmen zusammen im Jahr 1805 (also nach Mozarts Tod) zurück.
Diese Ausgabe enthält alle drei Fassungen: die originale und die spätere Fassung von Mozart (hrsg. von Ulrich Konrad) sowie die postume Doppelbesetzung (hrsg. von H. C. Robbins Landon, aus der „Neuen Mozart-Ausgabe“). Mit den Orchesterstimmen sind alle drei Fassungen spielbar.
Mozart schrieb dieses kurze Orchesterstück im Jahr 1785 für eine freimaurerische Trauerfeier aus Anlass des Todes zweier Logenmitglieder aus Mozarts Umfeld für eine Besetzung mit zwei Oboen, einer Klarinette, einem Bassetthorn, zwei Hörnern und Streichern. Zu einem späteren Zeitpunkt komponierte er zwei weitere Bassetthornstimmen und eine Kontrafagottstimme hinzu, die jedoch die Hörner ersetzten. Die heute verbreitete „Additionsfassung“, bei der alle genannten Bläser miteinander spielen, war von Mozart nicht vorgesehen und geht auf die gedruckte Veröffentlichung aller Stimmen zusammen im Jahr 1805 (also nach Mozarts Tod) zurück.
Diese Ausgabe enthält alle drei Fassungen: die originale und die spätere Fassung von Mozart (hrsg. von Ulrich Konrad) sowie die postume Doppelbesetzung (hrsg. von H. C. Robbins Landon, aus der „Neuen Mozart-Ausgabe“). Mit den Orchesterstimmen sind alle drei Fassungen spielbar.