Christoph Graupner
Konzert C-Moll GWV 307
für Fagott, Streicher und Basso continuo (Klavierauszug)
Christoph Graupner
Konzert C-Moll GWV 307
für Fagott, Streicher und Basso continuo (Klavierauszug)
- Besetzung Fagott, Streichorchester und Basso Continuo
- Komponist Christoph Graupner
- Bearbeiter Ursula Kramer Florian Heyerick
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Christoph Graupner Gesellschaft
- Bestell-Nr. GRM-CB-GE-307-03
Beschreibung:
Piano reduction , Klavierauszug des Konzert c-moll GWV 307 für Fagott und Piano - mit separater Fagottstimme
Unter den Solokonzerten nehmen die vier Werke für solistisches Fagott einen besonderen Stellenwert ein; keinem anderen Instrument hat er mehr konzertierende Aufgaben zugewiesen.
Das Konzert c-moll GWV 307 nimmt eine Sonderstellung unter Graupners Konzerten für Fagott ein; es steht nicht nur als einziges in einer Molltonart – für Konzerte dieser Zeit generell eher selten –, sondern verzichtet auch auf die in Vivaldis Konzerttypus entwickelte Dreisätzigkeit, die üblicherweise zum Vorbild auch für deutsche Komponisten wurde. Mit seiner Tempoabfolge langsam – schnell – langsam – schnell und seinem harmonischen Bauplan (bei dem der dritte Satz in der Paralleltonart steht) erinnert Graupners c-moll Konzert viel eher an die vergleichsweise strenge, ebenfalls viersätzige Kirchensonate der Zeit, auch sie war, wie die Konzertform, eine „Erfindung“ aus Italien. Einmal mehr verlässt Graupner vorgegebene Pfade, um zu experimentieren, in diesem Fall: um eine kammermusikalische Grundform zum Rückgrat eines Konzertes zu machen.
Unter den Solokonzerten nehmen die vier Werke für solistisches Fagott einen besonderen Stellenwert ein; keinem anderen Instrument hat er mehr konzertierende Aufgaben zugewiesen.
Das Konzert c-moll GWV 307 nimmt eine Sonderstellung unter Graupners Konzerten für Fagott ein; es steht nicht nur als einziges in einer Molltonart – für Konzerte dieser Zeit generell eher selten –, sondern verzichtet auch auf die in Vivaldis Konzerttypus entwickelte Dreisätzigkeit, die üblicherweise zum Vorbild auch für deutsche Komponisten wurde. Mit seiner Tempoabfolge langsam – schnell – langsam – schnell und seinem harmonischen Bauplan (bei dem der dritte Satz in der Paralleltonart steht) erinnert Graupners c-moll Konzert viel eher an die vergleichsweise strenge, ebenfalls viersätzige Kirchensonate der Zeit, auch sie war, wie die Konzertform, eine „Erfindung“ aus Italien. Einmal mehr verlässt Graupner vorgegebene Pfade, um zu experimentieren, in diesem Fall: um eine kammermusikalische Grundform zum Rückgrat eines Konzertes zu machen.