Christoph Graupner
Konzert C-dur GWV 301
für Flöte, Streicher und Basso continuo (Stimmen)
Christoph Graupner
Konzert C-dur GWV 301
für Flöte, Streicher und Basso continuo (Stimmen)
- Besetzung Querflöte, Streichorchester und Basso Continuo
- Komponist Christoph Graupner
- Bearbeiter Ursula Kramer Florian Heyerick
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Stimmensatz
- Verlag Christoph Graupner Gesellschaft
- Bestell-Nr. GRM-CB-GE-301-02
Beschreibung:
Parts , Stimmen des Konzert C-dur GWV 301 für Fagott, Streicher und Basso continuo
Unter den Solokonzerten nehmen die vier Werke für solistisches Fagott einen besonderen Stellenwert ein; keinem anderen Instrument hat er mehr konzertierende Aufgaben zugewiesen.
Das Konzert C-dur GWV 301 wird von einer extrovertierten Grundhaltung bestimmt. Im Eröffnungssatz, einem stürmischen Vivace, kommt dem Soloinstrument vor allem spieltechnisch interessantes Laufwerk zu – anders als im Schlusssatz, wo das Fagott Träger des musikalisch-melodischen Geschehens ist. Graupner (oder Klotsch?) liebt es im Kopfsatz immer wieder bis zum tiefstmöglichsten Ton, dem Kontra-B, hinabzuklettern und den Ton genüßlich lange auszuhalten, bevor der Tonraum wieder bis zur eingestrichenen Oktave nach oben durchmessen wird. In starkem Kontrast zu den Rahmensätzen steht das Largo e giusto an zweiter Stelle; in die parallele Molltonart gewendet, vermittelt der Satz etwas Offenes, Freies, auch Unzusammenhängendes hinsichtlich des musikalischen Hauptgeschehens, bevor der dritte Satz als echter „Rausschmeißer“ pointiert und kompakt pure Spielfreude verbreitet.
Unter den Solokonzerten nehmen die vier Werke für solistisches Fagott einen besonderen Stellenwert ein; keinem anderen Instrument hat er mehr konzertierende Aufgaben zugewiesen.
Das Konzert C-dur GWV 301 wird von einer extrovertierten Grundhaltung bestimmt. Im Eröffnungssatz, einem stürmischen Vivace, kommt dem Soloinstrument vor allem spieltechnisch interessantes Laufwerk zu – anders als im Schlusssatz, wo das Fagott Träger des musikalisch-melodischen Geschehens ist. Graupner (oder Klotsch?) liebt es im Kopfsatz immer wieder bis zum tiefstmöglichsten Ton, dem Kontra-B, hinabzuklettern und den Ton genüßlich lange auszuhalten, bevor der Tonraum wieder bis zur eingestrichenen Oktave nach oben durchmessen wird. In starkem Kontrast zu den Rahmensätzen steht das Largo e giusto an zweiter Stelle; in die parallele Molltonart gewendet, vermittelt der Satz etwas Offenes, Freies, auch Unzusammenhängendes hinsichtlich des musikalischen Hauptgeschehens, bevor der dritte Satz als echter „Rausschmeißer“ pointiert und kompakt pure Spielfreude verbreitet.