Robert Schumann
Concerto op. 129
'Concertstück' for Cello and Orchestra - Originalfassung
Robert Schumann
Concerto op. 129
'Concertstück' for Cello and Orchestra - Originalfassung
- Besetzung Cello und Klavier
- Komponist Robert Schumann
- Herausgeber Josephine Knight
- Ausgabe Klavierauszug und Stimme(n) (Urtext)
- Verlag Edition Peters
- Bestell-Nr. EP73488
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Beschreibung:
Schumanns Cellokonzert wiederentdeckt
Die international renommierte Cellistin Josephine Knight legt in ihrer Urtextausgabe von Robert Schumanns Cellokonzert in a-Moll op. 129 erstmals die Originalfassung des vom Komponisten ursprünglich als 'Concertstück' bezeichneten Werkes vor, indem sie den Notentext von sämtlichen über Generationen vorgenommenen wohlmeinenden 'Verbesserungen' bereinigt. Edition Peters präsentiert damit die einzig erhältliche moderne wissenschaftliche Ausgabe des Cellokonzerts auf der Grundlage der Fassung von Oktober 1850 und dem Manuskript des Komponisten, welches in der Biblioteka Jagiellonska in Krakau verwahrt wird. Die ansprechende Ausgabe für Cello und Klavier enthält Schumanns originalen Klaviersatz. Das dazugehörige Orchestermaterial ist ebenfalls beim Verlag erhältlich.
> Einzig erhältliche moderne Urtext-Ausgabe auf der Grundlage von Schumanns Originalmanuskript von 1850
> Bereinigte Notenfassung mit zahlreichen Korrekturen und Ergänzungen, insbesondere an der Cellostimme
> Mit ausführlichem Vorwort zur Entstehungsgeschichte sowie Kritischem Bericht
> Herausgegeben von Josephine Knight, Cellistin und Piatti-Professorin für Cello an der Royal Academy of Music London
> Cellostimme mit Fingersatz und Strichbezeichnungen von Josephine Knight
> Orchestermaterial bei Edition Peters separat erhältlich
> Eine Aufnahme dieser Konzertfassung mit Josephine Knight am Cello ist beim Label Dutton erhältlich
Die tragischen Umstände der letzten Lebensjahre Robert Schumanns haben zu Verunsicherung bei der Entstehungsgeschichte einiger seiner größten Werke geführt. Vielen mag die Unterdrückung der Publikation seines Violinkonzerts durch wohlmeinende Freunde bekannt sein. Weniger bekannt ist jedoch, dass die bislang üblicherweise gespielte Fassung seines Cellokonzerts weit entfernt ist von Schumanns ursprünglicher Konzeption des Werkes. Das betrifft nicht nur Details der Phrasierung und Artikulation, sondern auch den Schluss des Konzerts, welches nun mit einem letzten kühnen Aufschwung des Cellos endet. Schumann hat sein Konzert, welches im Oktober 1850 (als er noch bei bester Gesundheit war) während einer äußerst fruchtbaren Schaffensperiode innerhalb von nur zwei Wochen entstand, nie selbst zu Gehör bekommen. In dem Bemühen, eine Aufführung des Werkes zu fördern, übergab er die Partitur dem Cellisten Robert Emil Bockmühl. Dessen vorgeschlagene Revisionen empfand Schumann jedoch als 'irritierend', sodass die erhoffte Aufführung nie stattfand. Schumanns Gesundheitszustand verschlimmerte sich zunehmend und er starb 1856 im Alter von nur 46 Jahren. Die Uraufführung des Cellokonzerts erfolgte 1860 in einer bereits grundlegend überarbeiteten Fassung. Erst im 20. Jahrhundert erfuhr das Werk durch den großen Einsatz von Pablo Casals die verdiente Anerkennung, nachdem es von Generationen von Solisten wiederholt ergänzt und verändert worden war.
Dank Josephine Knight, Piatti-Professorin für Cello an der Royal Academy of Music, London, ist nun erstmals Schumanns ursprünglicher Werkgedanke offenbar geworden. Die moderne Urtext-Ausgabe auf der Grundlage des Originalmanuskript von 1850 ist frei von posthumen Eingriffen in den Notentext und spiegelt Schumanns ursprüngliche Konzeption des Werkes als Konzertstück. Edition Peters präsentiert eine hochwertig gedruckte praktische Neuausgabe für Cello und Klavier mit Schumanns originalem Klaviersatz. Das Orchestermaterial ist ebenfalls beim Verlag erhältlich.
'Mein größter Wunsch ist es', so die Herausgeberin, 'den Aufführenden Zugang zu einem Notentext zu geben, bei dem sie die Gewissheit haben, dass er das Stück in seiner ursprünglichen Form wahrheitsgetreu wiedergibt, auch wenn dies noch so schwierig erscheinen mag. Ich habe festgestellt, dass das Werk in der vorliegenden überarbeiteten Fassung einen völlig anderen Charakter erhält - einen leichteren und fröhlicheren, eben ein ‚durchaus heiteres Stück', wie Schumann selbst das Werk beschrieb.'
Die international renommierte Cellistin Josephine Knight legt in ihrer Urtextausgabe von Robert Schumanns Cellokonzert in a-Moll op. 129 erstmals die Originalfassung des vom Komponisten ursprünglich als 'Concertstück' bezeichneten Werkes vor, indem sie den Notentext von sämtlichen über Generationen vorgenommenen wohlmeinenden 'Verbesserungen' bereinigt. Edition Peters präsentiert damit die einzig erhältliche moderne wissenschaftliche Ausgabe des Cellokonzerts auf der Grundlage der Fassung von Oktober 1850 und dem Manuskript des Komponisten, welches in der Biblioteka Jagiellonska in Krakau verwahrt wird. Die ansprechende Ausgabe für Cello und Klavier enthält Schumanns originalen Klaviersatz. Das dazugehörige Orchestermaterial ist ebenfalls beim Verlag erhältlich.
> Einzig erhältliche moderne Urtext-Ausgabe auf der Grundlage von Schumanns Originalmanuskript von 1850
> Bereinigte Notenfassung mit zahlreichen Korrekturen und Ergänzungen, insbesondere an der Cellostimme
> Mit ausführlichem Vorwort zur Entstehungsgeschichte sowie Kritischem Bericht
> Herausgegeben von Josephine Knight, Cellistin und Piatti-Professorin für Cello an der Royal Academy of Music London
> Cellostimme mit Fingersatz und Strichbezeichnungen von Josephine Knight
> Orchestermaterial bei Edition Peters separat erhältlich
> Eine Aufnahme dieser Konzertfassung mit Josephine Knight am Cello ist beim Label Dutton erhältlich
Die tragischen Umstände der letzten Lebensjahre Robert Schumanns haben zu Verunsicherung bei der Entstehungsgeschichte einiger seiner größten Werke geführt. Vielen mag die Unterdrückung der Publikation seines Violinkonzerts durch wohlmeinende Freunde bekannt sein. Weniger bekannt ist jedoch, dass die bislang üblicherweise gespielte Fassung seines Cellokonzerts weit entfernt ist von Schumanns ursprünglicher Konzeption des Werkes. Das betrifft nicht nur Details der Phrasierung und Artikulation, sondern auch den Schluss des Konzerts, welches nun mit einem letzten kühnen Aufschwung des Cellos endet. Schumann hat sein Konzert, welches im Oktober 1850 (als er noch bei bester Gesundheit war) während einer äußerst fruchtbaren Schaffensperiode innerhalb von nur zwei Wochen entstand, nie selbst zu Gehör bekommen. In dem Bemühen, eine Aufführung des Werkes zu fördern, übergab er die Partitur dem Cellisten Robert Emil Bockmühl. Dessen vorgeschlagene Revisionen empfand Schumann jedoch als 'irritierend', sodass die erhoffte Aufführung nie stattfand. Schumanns Gesundheitszustand verschlimmerte sich zunehmend und er starb 1856 im Alter von nur 46 Jahren. Die Uraufführung des Cellokonzerts erfolgte 1860 in einer bereits grundlegend überarbeiteten Fassung. Erst im 20. Jahrhundert erfuhr das Werk durch den großen Einsatz von Pablo Casals die verdiente Anerkennung, nachdem es von Generationen von Solisten wiederholt ergänzt und verändert worden war.
Dank Josephine Knight, Piatti-Professorin für Cello an der Royal Academy of Music, London, ist nun erstmals Schumanns ursprünglicher Werkgedanke offenbar geworden. Die moderne Urtext-Ausgabe auf der Grundlage des Originalmanuskript von 1850 ist frei von posthumen Eingriffen in den Notentext und spiegelt Schumanns ursprüngliche Konzeption des Werkes als Konzertstück. Edition Peters präsentiert eine hochwertig gedruckte praktische Neuausgabe für Cello und Klavier mit Schumanns originalem Klaviersatz. Das Orchestermaterial ist ebenfalls beim Verlag erhältlich.
'Mein größter Wunsch ist es', so die Herausgeberin, 'den Aufführenden Zugang zu einem Notentext zu geben, bei dem sie die Gewissheit haben, dass er das Stück in seiner ursprünglichen Form wahrheitsgetreu wiedergibt, auch wenn dies noch so schwierig erscheinen mag. Ich habe festgestellt, dass das Werk in der vorliegenden überarbeiteten Fassung einen völlig anderen Charakter erhält - einen leichteren und fröhlicheren, eben ein ‚durchaus heiteres Stück', wie Schumann selbst das Werk beschrieb.'