Albert Dietrich, Robert Schumann, Johannes Brahms
Violinsonate a-moll
F. A. E.-Sonate - Einzelausgabe aus HN6035 - mit bezeichneter und unbezeichneter Streicherstimme
Albert Dietrich, Robert Schumann, Johannes Brahms
Violinsonate a-moll
F. A. E.-Sonate - Einzelausgabe aus HN6035 - mit bezeichneter und unbezeichneter Streicherstimme
- Besetzung Violine und Klavier
- Komponist Albert Dietrich Robert Schumann Johannes Brahms
- Herausgeber Michael Struck
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierpartitur und Stimme(n) (Urtext)
- Verlag G. Henle Verlag
- Bestell-Nr. HN1572
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Beschreibung:
Die sogenannte F.A.E.-Sonate ist eine ungewöhnliche Gemeinschaftsarbeit mit ebenso ungewöhnlichem Titel und Konzept: Robert Schumann, Albert Dietrich und Johannes Brahms überraschten mit dieser Komposition Ende Oktober 1853 den befreundeten Geiger Joseph Joachim, der zu Konzertauftritten nach Düsseldorf gekommen war. Die drei Buchstaben im Titel verweisen auf das Lebensmotto Joachims, "Frei, aber einsam", und die daraus abgeleitete Tonfolge f-a-e durchzieht mehr oder weniger gut versteckt die ganze Sonate. Dabei komponierte Dietrich den Kopfsatz, der erst 20-jährige Brahms steuerte den feurigen Scherzosatz (WoO 2) bei. Die romantisch-schwelgerischen Sätze 2 und 4 stammen unverkennbar aus der Feder Schumanns (der sie später auch in seine 3. Violinsonate a-moll übernahm).
Zu Lebzeiten der drei Komponisten und des Widmungsträgers blieb die F. A. E.-Sonate unveröffentlicht, sie erschien erstmals 1935. Die vorliegende Henle-Ausgabe von Michael Struck entstammt dem Band Violinsonaten der Neuen Brahms Gesamtausgabe und liefert etliche neue Erkenntnisse zu problematischen Stellen im Notentext sowie zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte.
Zu Lebzeiten der drei Komponisten und des Widmungsträgers blieb die F. A. E.-Sonate unveröffentlicht, sie erschien erstmals 1935. Die vorliegende Henle-Ausgabe von Michael Struck entstammt dem Band Violinsonaten der Neuen Brahms Gesamtausgabe und liefert etliche neue Erkenntnisse zu problematischen Stellen im Notentext sowie zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte.