Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate G-Dur KV 283 (189h)
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate G-Dur KV 283 (189h)
- Besetzung Klavier
- Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
- Herausgeber Ernst Hettrich
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Noten (Urtext)
- Verlag G. Henle Verlag
- Bestell-Nr. HN601
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Beschreibung:
ERSTER SATZ
Wiederum neue musikalische und pianistische Ideen bringt die besonders beliebte fünfte Sonate in der ländlich-fröhlichen Tonart G-Dur. Die einfallsreiche Vielfalt in der Melodiegestaltung dieser Sonate ist für Mozart ebenso charakteristisch wie der klare Aufbau der Sonatenform im ersten Satz, das in eine abschließende Sechzehntel-Bewegung übergeht. Vor allem auf einem Hammerflügel der Mozartzeit klingt der anschließende Unisono-Lauf (Takt 16 22) brillant und volltönig wie ein Tutti und stellt einen Klangeffekt dar, den Mozart in der verzierten Wiederholung 'auskostete' - ein Effekt, den er auch später noch gerne verwendet hat (zum Beispiel in den Variationen über ein Thema von Gluck KV 455, oder im G-Dur Klavierkonzert KV 453/I, erste Kadenz).
ZWEITER SATZ
Das schlichte Andante in C-Dur ist satztechnisch nicht anspruchsvoll, doch ist es nicht leicht zu gestalten, da die vielen Tonwiederholungen eine subtile dynamische Schattierung verlangen. Im Gegensatz zum Stirnsatz, der anstelle einer Durchführung nur einen neuen Gedanken und eine längere Überleitung zur Reprise bringt, hat der zweite Satz eine im Sinne des 19. Jahrhunderts 'echte Durchführung', die den Themenkopf erst in der Oberstimme (in d-Moll und C-Dur) und dann im Bass bringt.
DRITTER SATZ
Ein sprühendes, quicklebendiges Presto-Finale in Sonatenform beschließt diese hübsche Sonate.
Paul und Eva Badura-Skoda
Wiederum neue musikalische und pianistische Ideen bringt die besonders beliebte fünfte Sonate in der ländlich-fröhlichen Tonart G-Dur. Die einfallsreiche Vielfalt in der Melodiegestaltung dieser Sonate ist für Mozart ebenso charakteristisch wie der klare Aufbau der Sonatenform im ersten Satz, das in eine abschließende Sechzehntel-Bewegung übergeht. Vor allem auf einem Hammerflügel der Mozartzeit klingt der anschließende Unisono-Lauf (Takt 16 22) brillant und volltönig wie ein Tutti und stellt einen Klangeffekt dar, den Mozart in der verzierten Wiederholung 'auskostete' - ein Effekt, den er auch später noch gerne verwendet hat (zum Beispiel in den Variationen über ein Thema von Gluck KV 455, oder im G-Dur Klavierkonzert KV 453/I, erste Kadenz).
ZWEITER SATZ
Das schlichte Andante in C-Dur ist satztechnisch nicht anspruchsvoll, doch ist es nicht leicht zu gestalten, da die vielen Tonwiederholungen eine subtile dynamische Schattierung verlangen. Im Gegensatz zum Stirnsatz, der anstelle einer Durchführung nur einen neuen Gedanken und eine längere Überleitung zur Reprise bringt, hat der zweite Satz eine im Sinne des 19. Jahrhunderts 'echte Durchführung', die den Themenkopf erst in der Oberstimme (in d-Moll und C-Dur) und dann im Bass bringt.
DRITTER SATZ
Ein sprühendes, quicklebendiges Presto-Finale in Sonatenform beschließt diese hübsche Sonate.
Paul und Eva Badura-Skoda