Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate D-Dur KV 576
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate D-Dur KV 576
- Besetzung Klavier
- Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
- Herausgeber Ernst Hettrich
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Noten (Urtext)
- Verlag G. Henle Verlag
- Bestell-Nr. HN603
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Nicht so 'jenseitig' im Charakter, dafür um vieles brillanter, ist die letzte der original konzipierten Klaviersonaten Mozarts, die Sonate KV 576 in D-Dur. Die Tonart ebenso wie die Taktart (6/8) weisen schon auf den Untertitel hin, den diese Sonate vor allen in den englisch sprechenden Ländern oft erhält: Jagd-Sonate (Hunt-Sonata). Wie Mozart seinem Gläubiger Puchberg brieflich mitteilte, plante er 1789 um Geld zu verdienen, sechs leichte Klaviersonaten für die Prinzessin Friederike von Preußen zu komponieren. Allerdings scheint diese Jagdsonate offenbar die einzige gewesen zu sein, die Mozart dann fertigstellte; und 'leicht' kann man sie kaum nennen. In Gegenteil, ihre Interpretation stellt hier Anforderungen an die Fingertechnik des Pianisten.
Wie in so vielen Werken Mozarts aus diesen letzten Wiener Jahren findet sich auch in dieser Sonate ein subtiles kontrapunktisches Spiel mit scheinbar einfachsten Mitteln. In der Durchführung des ersten Satzes erscheint das Thema mehrfach mit kanonischen Einsätzen, erst im Abstand von einem Takt (Takt 63/64), später von eineinhalb Takten (Takt 70) und führt dann zu einem eindrucksvollen Höhepunkt mit einer Modulation nach Fis-Dur (Takt 77 f.) und einer Rückkehr zur Haupttonart über fis-Moll (Takt 83), h-Moll und e-Moll. Nach einer kurzen Überleitung beginnt die Reprise in Takt 99, wobei in echt Mozartscher Art das Material der Exposition in neuer Reihenfolge und leicht verändert gebracht wird.
Paul und Eva Badura-Skoda
Wie in so vielen Werken Mozarts aus diesen letzten Wiener Jahren findet sich auch in dieser Sonate ein subtiles kontrapunktisches Spiel mit scheinbar einfachsten Mitteln. In der Durchführung des ersten Satzes erscheint das Thema mehrfach mit kanonischen Einsätzen, erst im Abstand von einem Takt (Takt 63/64), später von eineinhalb Takten (Takt 70) und führt dann zu einem eindrucksvollen Höhepunkt mit einer Modulation nach Fis-Dur (Takt 77 f.) und einer Rückkehr zur Haupttonart über fis-Moll (Takt 83), h-Moll und e-Moll. Nach einer kurzen Überleitung beginnt die Reprise in Takt 99, wobei in echt Mozartscher Art das Material der Exposition in neuer Reihenfolge und leicht verändert gebracht wird.
Paul und Eva Badura-Skoda