Manus ferens munera
aus: Perpetuum mobile - Songs from the Codex Buranus
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Peter Schindler
Manus ferens munera
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Peter Schindler
Manus ferens munera

aus: Perpetuum mobile - Songs from the Codex Buranus

  • Besetzung Gemischter Chor (SATB), Sopransaxophon, Klavier, Kontrabass und Percussion
  • Opt. Besetzung Gemischter Chor (SATB), Instrument in C, Klavier, Kontrabass, Percussion und Streicher
  • Komponist Peter Schindler
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Klavierpartitur Download
  • Verlag Carus-Verlag
  • Bestell-Nr. CV09295-80-DL
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Beschreibung:

  • Sprache: Latein
  • Seiten: 12
  • Erschienen: 20.08.2024
  • Dauer: 3:00
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • ISMN: 9790007339234
Der Komponist Peter Schindler über diese Einzelausgabe aus „Perpetuum mobile“: „Manus manum lavat“ heißt übersetzt „Eine Hand wäscht die andere“. Die Redewendung des römischen Philosophen und Dichters Seneca lässt sich bis ins 1. Jahrhundert zurückverfolgen. Viele Jahrhunderte später verwendet Goethe in seinem Gedicht „Wie du mir, so ich dir“ eine synonyme Aussage. Die Texte No. 1 und 3 im Codex Buranus sind die ersten aus der Gruppe von moralisch-satirischen Dichtungen, die 55 Nummern beinhaltet. „De avaritia“ (Über die Habgier) könnte diese Gruppe überschrieben gewesen sein. Leidenschaftlicher Zorn spricht aus den bitteren Wortspielen der Verse. Er steigert sich im Verlauf der Strophen wie zu dichten Schlägen.

Dieses Stück ist der Abschluss des ersten Aktes von „Perpetuum mobile“, der sich von der Erschaffung der Welt bis zur Kritik an der bitteren gesellschaftlichen Realität der Geldwäsche spannt. Die Texte formulieren und kritisieren, dass Geld und Status durchaus ein Synonym für Glück sein kann, und dass es sich lohnt, bewusst die Gesetze zu übertreten. Die Musik setzt dies alles in einem dämonischem Allegro poco agitato um. Der Chor ist zornig engagiert und spitzt dramaturgisch zu.