O varium fortune
aus: Perpetuum mobile - Songs from the Codex Buranus
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Peter Schindler
O varium fortune
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Peter Schindler
O varium fortune

aus: Perpetuum mobile - Songs from the Codex Buranus

  • Besetzung Gemischter Chor (SATB), Sopransaxophon, Klavier, Kontrabass und Percussion
  • Opt. Besetzung Gemischter Chor (SATB), Instrument in C, Klavier, Kontrabass, Percussion und Streicher
  • Komponist Peter Schindler
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Klavierpartitur Download
  • Verlag Carus-Verlag
  • Bestell-Nr. CV09296-60-DL
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Beschreibung:

  • Sprache: Latein
  • Seiten: 8
  • Erschienen: 20.08.2024
  • Dauer: 3:00
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Tonart: a-Moll
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • ISMN: 9790007339326
Der Komponist Peter Schindler über diese Einzelausgabe aus „Perpetuum mobile“:

Das rhythmische Strophenlied auf Text No. 14 ist im Codex Buranus das erste einer Gruppe von Gedichten auf das Glück und seinen Wankelmut. Die Unbeständigkeit des Glücks wird durch kurze unruhige Fügungen und in nebeneinandergestellten Bildern beschrieben, die ständig ins Gegenteil kippen.

Auch aus der Antike ist ein Thema nach Psalm 113,7 eingeflossen: „de stercore pauperem erigens“ (aus dem Schmutz erhebt er den Armen.) Es zeigt, wie sehr die damalige Zeit mit den Themen vertraut war. Anfang und Ende des Gedichtes schließen sich zusammen wie ein Rad, hier wurde das ewige Auf und Ab des Glücksrads durch Worte symbolisiert. Es war den Menschen immer bewusst, dass das Glück eine wechselhafte Diva ist. Der Volksmund kennt dazu das Sprichwort: „Wie gewonnen, so zerronnen“.

Der Chor trägt dieses Gedicht in meist homophonem Satz in einem mäßigen Tempo vor. Die sängerische Haltung ist eher distanziert und beschreibend. Weise erteilt der Chor Ratschläge ans Publikum: Die Mitte zu wählen ist sicherer als nach der Höhe des Rades zu streben. Ob Eduard Mörike diese Zeilen kannte, als er die Zeile schrieb: „Doch in der Mitten liegt holdes Bescheiden.“