5 deutsche Liedermacher und Singer-Songwriter im Portrait

1. Konstantin Wecker – Streitbares Multitalent

Den 1947 in München geborenen Konstantin Wecker zeichnet vor allem seine Vielseitigkeit aus. Berühmt wurde er zwar als Liedermacher – neben Kollegen wie Reinhard Mey und Hannes Wader gilt er als Meister seines Fachs – doch auch als Schauspieler, Autor, Dichter, Gesellschaftskritiker und Filmmusikkomponist (etwa für „Schtonk!“) tut er sich hervor.

Konstantin Weckers Auftritte sind oft politisch motiviert – hier singt er beim Öko-Festival Rock for Nature (© Ufuk Arslan, Rock for Nature).

Konstantin Weckers Auftritte sind oft politisch motiviert – hier singt er beim Öko-Festival Rock for Nature.

Konstantin Wecker träumte schon früh vom „Ideal vom Leben als ‚freier Dichter‘“, wie es auf seiner Website heißt. Nach ersten Auftritten in der Kleinkunstszene und einem Abstecher in die Rockmusik gelang ihm 1977 der Durchbruch mit seiner LP „Genug ist nicht genug“, für die er den deutschen Kleinkunstpreis erhielt.

Weckers Werk als Liedermacher zeichnet sich durch seine gesellschaftskritische Haltung aus. Er ist keiner, der sich mit Kritik zurückhält, sondern vertritt sein Ideal einer gerechteren, gewaltfreien Welt und Mitmenschlichkeit vehement. Nicht nur in seinen Liedern, sondern auch als Autor im gemeinsam mit Margot Käßmann 2015 herausgebrachten Buch „Entrüstet euch! Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. Texte zum Frieden“.

Konstantin Wecker tritt regelmäßig gemeinsam mit Musikerkollegen auf – etwa mit seinem Weggefährten Hannes Wader. © Thomas Karsten

Konstantin Wecker tritt regelmäßig gemeinsam mit Musikerkollegen auf – etwa mit seinem Weggefährten Hannes Wader.

Biographische Daten:

  • 1947 Geburt in München
  • 1968 Erste Auftritte in der Kleinkunstszene
  • 1977 Deutscher Kleinkunstpreis
  • 1986 Musik für Helmut Dietls Kultserie „Kir Royal“
  • 2000 Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen Drogenkonsum – seine Erfahrungen mit der – mittlerweile überwundenen – Drogenabhängigkeit verarbeitete Wecker in dem Buch „Es gibt kein Leben ohne Tod“
  • 2015 Preis für Solidarität und Menschenwürde des Bündnisses für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.

Lieder:

„Genug ist nicht genug“: Das titelgebende Lied seines Durchbruch-Albums „Genug ist nicht genug“ (1977) ist zu einer Art Markenzeichen des Liedermachers geworden. Bis heute spielt Wecker diesen Song regelmäßig bei seinen Auftritten.

„Willy“: Auf Weckers Durchbruch-Album erschien auch diese Ballade, die der Liedermacher seinem Freund Willy gewidmet hat. Dieser war Mitte der 1970er Jahre bei einer Schlägerei mit Rechtsradikalen tödlich verletzt worden.

„Fliegen mit Dir“: So lautet der von Wecker geschaffene Titelsong der ARD-Serie „Dr. Schwarz und Dr. Martin“, bei der Schauspieler Friedrich von Thun in einer der Hauptrollen zu sehen war. Bei der Geburtstagsparty von Konstantin Wecker 2010 traten Thun und Wecker gemeinsam auf und Thun begleitete seinen Freund als Saxophonist.

Diskographie (Auswahl):

Im Laufe seiner Liedermacherkarriere brachte Konstantin Wecker eine Vielzahl an Studio- und Livealben ebenso wie gemeinsame Alben mit Musikerkollegen heraus. Hier eine Auswahl seiner bekanntesten Studioalben:

  • 1976 Weckerleuchten
  • 1977 Genug ist nicht genug
  • 1988 Ganz schön Wecker
  • 1989 Stilles Glück, trautes Heim
  • 2001 Vaterland
  • 2005 Am Flussufer
  • 2011 Wut und Zärtlichkeit
  • 2015 Ohne Warum

Auf Konstantin Weckers Website finden Sie den Überblick über sein Liederschaffen.

Konstantin Wecker bei alle-noten.de:

Liedermacher_08Wollen Sie sich selbst an den Liedern von Konstantin Wecker versuchen oder in Ihren Kindern die Begeisterung für Musik wecken? Entdecken Sie zahlreiche Notenbücher und (Kinder-)Hörspiele von Konstantin Wecker in unserem Online-Shop:

  • Klavierversionen seiner bekannten Lieder und Filmkompositionen finden Sie in „Tasten.Spielen“.
  • Für Chöre haben wir die Partitur „Courage“ im Programm.
  • Ein ideales Geschenk für Kinder ist das Hörbuch „Karneval der Tiere“ mit der Musik von Camille Saint-Saëns, interpretiert von Konstantin Wecker.

Viele weitere Informationen rund um Konstantin Wecker finden Sie auf seiner Website wecker.de.

2. Hannes Wader – Der Volkslieder singende Rebell

Ex-Kommunist, Idol der 68er-Bewegung und Interpret deutscher Volkslieder: Hannes Wader kann auf eine bewegte Laufbahn als politischer Liedermacher zurückblicken. 1942 in Bielefeld geboren, zog er mit 21 Jahren nach Berlin, wo er in der Liedermacherszene seinen musikalischen Feinschliff erhielt und zum ersten Mal sein großes Vorbild hörte: den französischen Chansonnier George Brassens. Beim Folkfestival auf Burg Waldeck und in der Berliner Musikerszene etablierte sich Wader Mitte der 1960er Jahre als Liedermacher der 68er-Bewegung.

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Hannes Waders Karriere begann in den 1960ern und hält bis heute an.

Hannes Waders Interpretationen deutscher Volkslieder, die seine Altersgenossen als zu „rechts“ verpönten, waren ungewöhnlich für einen politisch linken Liedermacher der 1970er Jahre. Ob Seemanns- oder Schubert-Lieder, Wader liegt viel an der Bewahrung alten Liedguts.

Zum Verhängnis wurde ihm, dass er 1971 während einer Reise seine Wohnung an eine junge Frau untervermietete – sie entpuppte sich als niemand anderes als RAF-Terroristin Gudrun Ensslin. Verfolgung durch die Justiz und ein jahrelanger Boykott vonseiten der Medien und der Öffentlichkeit waren die Folge. Dennoch tat dieser Vorfall Waders verdientem Ruhm und seiner Beliebtheit als einem der großen deutschen Liedermacher keinen Abbruch.

2013 wurde Hannes Wader mit dem ECHO für sein Lebenswerk geehrt.

Liedermacher Wader sorgte in den 1970er Jahren für ein Revival deutscher Volkslieder (© Karl Anton Koenigs).

Liedermacher Wader sorgte in den 1970er Jahren für ein Revival deutscher Volkslieder.

Biographische Daten:

  • 1942 Geburt in Bielefeld
  • 1965 erster Auftritt beim Folkfestival auf Burg Waldeck
  • 1969 Debütalbum „Hannes Wader singt“
  • 1971 Verhaftung auf einem Konzert wegen angeblicher Verbindung zur Baader-Meinhof Gruppe
  • 1977–1991 Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)
  • 2013 ECHO-Verleihung (Lebenswerk)

Lieder:

„Heute hier, morgen dort“ ist mit Abstand das populärste Lied von Volkssänger Wader, seit es 1972 auf seinem Album „7 Lieder“ erschien. Der Titel wurde zum geflügelten Wort, 2012 nahmen die Die Toten Hosen eine Coverversion von „Heute hier, morgen dort“ auf.

„Kokain“: Mit diesem Titel, ebenfalls vom Album „7 Lieder“, dichtete Wader einen ironischen Seitenhieb auf den Drogenkonsum. Der Song geht auf den „Cocaine Blues“ zurück, dessen bekannteste Version von Gary Davis stammt und von zahlreichen Folk-Sängern der 1960er Jahre neu vertont wurde.

„Am Fluß“: Dieser Titel erschien auf Waders Alben „Glut am Horizont“ von 1985 und „Bis jetzt“ von 1986. Später vertonte Wader das Lied auch auf Französisch unter dem Namen „Au bord de la rivière“. Populär wurde „Am Fluss“ dank Hannes Waders zahlreicher Fernsehauftritte zu seinem zwanzigjährigen Bühnenjubiläum in den 1980er Jahren.

Diskographie (Auswahl):

Von Hannes Wader zahlreichen CD-Veröffentlichungen präsentieren wir hier eine Auswahl seiner Studioalben von den Anfängen seiner Karriere bis heute:

Studioalben

Eine Übersicht über Waders Gesamtwerk finden Sie hier.

Hannes Wader bei alle-noten.de:

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In unserem Sortiment darf Hannes Wader natürlich nicht fehlen. Versuchen Sie sich selbst an mehr als 40 Werken dieses grandiosen Liedermachers mit dem Hannes Wader Liederbuch.

Waders wohl bekanntestes Lied „Heute hier, morgen dort“ finden Sie außerdem im Liederbuch Hit Session – Deutsche Song-Poeten, in dem Sie auch vielen weiteren deutschen Liedermachern und Songschreibern der letzten 50 Jahre begegnen.

Weitere Informationen über Hannes Wader finden Sie auf der Seite der Künstler-Agentur Scala.

3. Reinhard Mey – ein Idealist sucht Auswege aus dem Schlagerelend

Reinhard Meys Stil orientiert sich unter anderem am französischen Chanson (© Universal Music).

Reinhard Meys Stil orientiert sich unter anderem am französischen Chanson.

In einem Interview mit der Zeitung „Die Zeit“ bezeichnete sich Liedermacher Reinhard Mey als ein glücklicher Mensch, der es auch in schwierigen Zeiten schafft, nach vorne zu blicken. Meys positive Lebenshaltung ist auch in seinen Liedern zu spüren. Diese haben ihm, ebenso wie sein gesellschaftliches Engagement (Tierschutz, Kinder-Aids-Hilfe u.v.m.), den bisweilen spöttisch gemeinten Ruf des typisch „deutschen Idealisten“ eingebracht.

Im Gegensatz zu einem Hannes Wader oder Konstantin Wecker tritt der linksliberale Mey in seiner Gesellschaftskritik jedoch wesentlich milder und zurückhaltender auf. Musikalisch wird Mey zu seinem Leidwesen häufig in die Ecke des „Schlager“ gedrängt, was vermutlich Hits wie „Über den Wolken“ oder „Es gibt keine Maikäfer mehr“ geschuldet ist. Doch als er 1999 für den ECHO in der Kategorie Schlager nominiert werden sollte, protestierte er vehement, denn er habe zeit seines Lebens nach „Auswegen aus dem Elend des deutschen Schlagers gesucht“.

Glücklicherweise sehen die meisten Fans und Musikkenner den Liedermacher in ihm, der es meisterhaft schafft, Beobachtungen des Alltagslebens in anspruchsvolle Poesie zu verwandeln.

Biographische Daten:

  • 1942 Geburt in Berlin
  • 1965 erste Single „Geh‘ und fang‘ den Wind“
  • 1968 Auszeichnung mit dem „Prix International de la Chanson française“ als erster Nichtfranzose (Pseudonym: Frédérik Mey)
  • 1971 Durchbruch mit der Doppel-LP „Reinhard Mey live“
  • 1992: Echo-Verleihung (Lebenswerk)
  • 2014 Tod seines Sohnes Maximilian

Werke:

„Annabelle, ach Annabelle“: Dieses ironische Lied über eine Vertreterin der 68er-Bewegung brachte Mey in den 1970ern scharfe Kritik ein – er betreibe „Hexenjagd in Chanson-Form“, urteilte gar ein Kritiker. Mit dem Song „Der Biker“ (1998) schuf Mey schließlich eine Wiedergutmachung an der einst verunglimpften Annabelle…

„Über den Wolken“: Dies ist möglichweise der Hit, der Reinhard Mey unsterblich gemacht hat. Als begeisterter Pilot (1973 erwarb er die Privatpilotenlizenz) schwebt auch Mey gerne selbst „der Sonne entgegen“.

„Gute Nacht Freunde“: Für dieses Lied bekam Mey 1973 die Goldene Schallplatte. Bis heute ist es eines seiner beliebtesten Werke, das er als Frédérik Mey auch auf Französisch gesungen hat. Die Partitur Gute Nacht Freunde für Blasorchester finden Sie auch in unserem Sortiment (siehe unten).

Diskographie (Auswahl):

In mehr als vier Jahrzehnten schuf Reinhard Mey viele unvergessliche Lieder und brachte zahlreiche erfolgreiche Alben heraus. Hier eine Auswahl seiner veröffentlichten Studioalben:

  • 1967 Ich wollte wie Orpheus singen
  • 1972 Mein achtel Lorbeerblatt
  • 1974 Wie vor Jahr und Tag
  • 1980 Jahreszeiten
  • 1988 Balladen
  • 1998 Flaschenpost
  • 2004 Nanga Parbat
  • 2010 Mairegen
  • 2013 dann mach’s gut

Einen Überblick über Reinhard Meys Alben können Sie sich hier verschaffen.

Reinhard Mey bei alle-noten.de:

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Die beliebten Lieder von Reinhard Mey dürfen auch in unserem Online-Shop nicht fehlen. Für Chöre gedacht sind die Notenbücher Reinhard Mey für Chor und Über den Wolken. Für Gesang, Gitarre und viele andere Instrumente eignet sich das Liederbuch Bis heute. Blasorchester können mit der Partitur Gute Nacht Freunde eines der beliebtesten Lieder Meys intonieren.

Mehr Informationen zu Reinhard Mey finden Sie auf seiner Website reinhard-mey.de.

4.   Clueso – Ein ganz eigener Groove

Für “Songwriter-Musik mit Groove” steht nach eigener Aussage der Erfurter Thomas Hübner, besser bekannt als Clueso. Gefühlvolle Songtexte und ein ganz eigener Musikstil, den er selbst nicht so recht beschreiben kann, haben ihn bekannt gemacht. Während er seit 1995 in der Hip-Hop-Szene unterwegs und sein erstes Album 2004 noch ganz dem Rap verschrieben war, änderte sich sein Stil mit dem zweiten Album „Gute Musik“ (2004). Seitdem fokussiert sich Clueso auf den Gesang.

Clueso tritt nicht als klassischer Liedermacher mit Gitarre auf, sondern mit Band. Foto: © Christoph Koestlin

Clueso tritt nicht als klassischer Liedermacher mit Gitarre auf, sondern mit Band.

Statt in klassischer Liedermachermanier allein mit seiner Gitarre aufzutreten, setzt er auf die Unterstützung seiner Band – Clueso steht eindeutig mehr für Popsong als Chanson. 2015 entschied sich Clueso jedoch, seiner Musiker-Karriere eine weitere Wende zu geben und verkündete die Trennung von seiner Band, mit der er 13 Jahre lang aufgetreten war.

Übrigens
Der für Uneingeweihte bisweilen merkwürdige Künstlername spricht sich „Klüso“ (mit Betonung auf der zweiten Silbe). Selbst-ironisch hatte sich Thomas Hübner nach dem tollpatschigen Inspektor Clouseau aus den „Pink Panther“-Filmen benannt.

Biographische Daten:

  • 1980 Geburt in Erfurt
  • 2001 Veröffentlichung seines Debütalbums „Text und Ton“
  • 2005 und 2007 Für das Goethe-Institut auf Tour in Italien, Neuseeland, Australien bzw. Nordamerika
  • 2009 Auftritt auf Einladung der Bundesregierung am 20. Jahrestag der Wiedervereinigung vor dem Brandenburger Tor
  • 2011 Nominierung bei den MTV Europe Music Awards für den „Best German Act“ und Auszeichnung als „Bester Künstler“ mit der 1Live-Krone
  • 2015 Bekanntgabe der Trennung von seiner Band beim letzten Konzert seiner Festivaltour
Clueso singt gefühlvolle Songtexte mit unverwechselbarem und eingängigem Sound. Foto: © Christoph Koestlin

Clueso singt gefühlvolle Songtexte mit unverwechselbarem und eingängigem Sound.

Songs:

„Chicago“: Sechs Wochen lang hielt sich diese Single 2006 in den deutschen Charts. Clueso singt darin von einer jungen Frau, die sich über Drogen nach Chicago träumt.

„Keinen Zentimeter“: Mit diesem Song nimmt Clueso 2008 am Bundesvision Song Contest für Thüringen teil und wird Zweiter.

„Cello“: Im September 2011 veröffentlichte Clueso in Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg die Single „Cello“, einem Remake von dessen Klassiker.

Diskographie:

  • 2001 Text und Ton
  • 2004 Gute Musik
  • 2006 Weit weg
  • 2008 So sehr dabei
  • 2011 An und für sich
  • 2014 Stadtrandlichter
  • 2015 Strandlichter Live

Clueso bei alle-noten.de:

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Wenn Sie Lust haben, sich selbst an den Songs von Clueso zu versuchen, empfehlen wir Ihnen zum Beispiel das Kultliederbuch Das Ding 4 mit Noten, in dem Cluesos Song „Gewinner“ enthalten ist. Das Lindenberg-Remake „Cello“ können Sie mit dem Klavier-Spielbuch Piano gefällt mir! auf Klavier, Orgel und Akkordeon nachspielen.

Mehr Informationen rund um Clueso, seine Musik und seine Konzerte finden Sie auf seiner offiziellen Website clueso.de.

5.   Tim Bendzko

Souliger Pop-Sound, eine weiche Stimme, gefühlvolle Texte: Dafür steht der Singer-Songwriter Tim Bendzko ( © Kai Stuht).

Souliger Pop-Sound, eine weiche Stimme, gefühlvolle Texte: Dafür steht der Singer-Songwriter Tim Bendzko.

Vom Junior-Fußballer zum Musik-Star: Diesen Wandel hat der 1985 in Ost-Berlin geborene Tim Bendzko hingelegt. Als Schüler eines Sportgymnasiums schaffte er es beim FC Union Berlin in die B-Jugend, bevor er dem Sport Adé sagte und sich lieber der Musik widmete. Bereits mit 16 schrieb er eigene Stücke. 2009 gewann der junge Sänger mit der weichen, ausdrucksstarken Stimme beim Talentwettbewerb „Söhne gesucht“ der Söhne Mannheims und trat gemeinsam mit diesen auf der Berliner Waldbühne auf; der Plattenvertrag folgte kurz darauf.

Der Durchbruch gelang 2011 mit seinem Debütalbum „Wenn Worte meine Sprache wären“. Seither gewann Tim Bendzko mit seinen charmanten Soul-Balladen zahlreiche Preise und spielte im Vorprogramm internationaler Musikstars wie Elton John oder Joe Cocker.

Biographische Daten:

  • 1985 Geburt in Ost-Berlin
  • 2009 Entdeckung beim Talentwettbewerb „Söhne gesucht“ der Söhne Mannheims
  • Juni 2011 Durchbruch mit seinem Debütalbum „Wenn Worte meine Sprache wären
  • 2011 Bambi (Newcomer des Jahres); Gewinner beim Bundesvision Song Contest
  • 2014 World Music Award in der Kategorie Best German Act
  • 2014/ 2015 Konzertreihe „Mein Wohnzimmer ist dein Wohnzimmer“: Konzerte im kleinen Rahmen
Dem Singer-Songwriter Tim Bendzko wird Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Matthias Schweighöfer attestiert – wohl nicht ganz zu unrecht (© Paul Ripke).

Dem Singer-Songwriter Tim Bendzko wird Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Matthias Schweighöfer attestiert – wohl nicht ganz zu unrecht.

Songs:

„Nur noch kurz die Welt retten“: Ganze 47 Wochen lang hielt sich diese Single 2011 in den Charts. Später gab es dafür Platin.

„Unter die Haut“: Dieses Duett nahm Tim Bendzko 2013 gemeinsam mit der deutsch-amerikanischen Sängerin Cassandra Steen auf.

„Gewinnen“: Der Song stammt zwar von Bendzko, wurde jedoch auf dem Album „Spiegelbild“ von Cassandra Steen veröffentlicht. Der wenig bekannte Hintergrund: Sport-Fan Bendzko hatte das Lied auf Wunsch der Skifahrerin Maria Höfl-Riesch geschrieben, die sich damit für die Olympischen Spiele 2014 in Sotchi motivierte. Und es half: Höfl-Riesch holte Gold und ließ nicht nur ihren liebsten Singer-Songwriter jubeln!

Diskographie:

  • 2011 Wenn Worte meine Sprache Wären
  • 2013 Am Seidenen Faden

Tim Bendzko bei alle-noten.de:

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Echte Tim-Bendzko-Fans finden in unserem Shop das Tim Bendzko Songbook. Bendzkos Hit „Nur noch kurz die Welt retten“ finden Sie außerdem im Band Easy Pop Chor Vol. 1, der eine Auswahl erfolgreicher und beliebter deutscher Pop-Hits für Chor und Klavier versammelt – ideal für alle Sänger, die Chormusik mit Pop-Sound für sich entdecken wollen!

Auf der offiziellen Website erfahren Sie Näheres über Tim Bendzko, seine Veröffentlichungen und seine Auftritte.

Noch mehr Liedermacher-Lieder für Sie

Neben den fünf Künstlern, die wir Ihnen hier vorgestellt haben, gibt es noch eine ganze Menge weiterer großartiger Liedermacher und Songschreiber zu entdecken, etwa Hubert von Goisern, Wolf Biermann oder Philipp Poisel. Am besten funktioniert das über die Musik: Das „Gitarrenbuch der Liedermacher“ oder das „Liedermacher-Liederbuch“ bringen Ihnen viele populäre Lieder und ihre Schöpfer näher.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachspielen und -singen!

 


Bildnachweise:

Titelcollage: © Paul Ripke; © Christoph Koestlin; © universal-music.de; © Thomas Karsten;
Bilder Konstantin Wecker: Bild 1: © Ufuk Arslan (arsart.de); Bild 2: © Thomas Karsten
Bilder Hannes Wader: © Karl Anton Koenig
Bilder Reinhard Mey: © universal-music.de
Bilder Clueso: © Christoph Koestlin
Bilder Tim Bendzko: Bild 1: © Kai Stuht; Bild 2: © Paul Ripke